Sie leidet an der seltenen Castleman-Krankheit

Die kleine Gwanca (11) aus Georgien leidet an der seltenen Castleman-Krankheit, bei der die Lymphknoten stark vergrößert sind.

Jeden Tag betet Mutter Maia (34) dafür, das es Hilfe für ihre Tochter Gwanca (11) gibt und ihr die Ärzte die Hoffnung schenken, wieder ganz gesund zu werden.

Das Mädchen aus Georgien leidet an der äußerst seltenen Castleman-Krankheit, bei der einer oder mehrere Lymphknoten stark vergrößert sind. Daraus resultierend entstehen Tumore, die entarten können. Die Ursache der Erkrankung ist bislang unbekannt, und weil sie so selten auftritt, gibt es in Georgien auch keine Spezialisten, die in der Lage wäre, die Krankheit richtig zu behandeln.

Bei der Krankheit, die unabhängig von Alter und Geschlecht auftritt, werden zwei Formen unterschieden: die lokalisierte Form, bei der nur ein Lymphknoten befallen ist und die multizentrische Form, bei der mehrere Lymphknoten befallen sind.

Die lokalisierte Form macht bei ungefähr der Hälfte aller Patienten keine Beschwerden. Ansonsten können Mattigkeit, Fieber, Gewichtsverlust und Bauchschmerzen auftreten – so auch bei Gwanca. Erst dadurch konnte bei ihr auch die Erkrankung diagnostiziert werden.

Helfen jedoch können die georgischen Ärzte nicht, weil sie nicht wissen, wie sie Gwanca behandeln sollen. Deshalb nahmen die Eltern Kontakt mit dem Universitätsklinikum Münster auf. Zur genauen Abklärung, an welcher Form der Castleman-Krankheit sie leidet, muss sie nach Deutschland kommen. Erst danach können weitere Therapieschritte wie z.B. die operative Entfernung der betroffenen Lymphknoten eingeleitet werden.

Da die Eltern nicht allein die Kosten für die Diagnostik tragen können, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, den fehlenden Rest zu übernehmen, damit das Mädchen so schnell wie möglich nach Deutschland kommen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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