Soforthilfe in der Krisenregion

Die Naturkatastrophe vom 12. Januar 2010 auf Haiti hielt die ganze Welt in Atem. Ein Erdbeben der Stärke 7,0 erschütterte den bitterarmen Inselstaat, tötete und verletzte hunderttausende Menschen, machte Unzählige obdachlos.

Vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince und die bevölkerungsreichen Slums der Stadt waren stark betroffen. Das ehemalige Krankenhaus der christlichen Hilfsorganisation „Unsere kleinen Brüder und Schwestern e. V.“, das seit drei Jahren als Behinderteneinrichtung genutzt wurde, war zusammengestürzt. Das berichtete Pater Richard Frechette, der nationale Direktor der Organisation, der in Haiti zugleich unermüdlich als Arzt für die Menschen arbeitet.

Pater Richard über die Situation in den ersten Tagen nach dem Beben: „Wir brauchen dringend einen Wassertankwagen, zwei Bagger und drei Lastwagen, um die Menschen zu bergen und zu versorgen, die eventuell noch unter den Trümmern liegen. Am besten ist uns mit finanziellen Mitteln geholfen, damit wir die lebensrettenden Geräte hier vor Ort kaufen können. Gewaltige Aufgaben liegen noch vor uns und wir hoffen auf großzügige Unterstützung.“

Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“, die durch Helikoptereinsätze und durch mehrere Transportflüge von Hilfsmitteln aus Deutschland bereits Soforthilfe im Krisengebiet leistete, reagierte auch auf den Hilferuf von Pater Richard und sorgte dafür, dass LKW’s angeschafft werden konnten, um Hilfsgüter, Medikamente, Verletzte, Kinder, zuletzt dann auch Bauschutt und Material für den Wiederaufbau transportieren zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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