Ärzteteam hilft Herz-Patienten in Eritrea

Bittere Armut, himmelschreiendes Leid und lebensbedrohliche Krankheiten gehören zum Alltag der meisten Kinder in Eritrea.

Der kleine Staat zwischen Äthiopien und dem Sudan ist eines der ärmsten Entwicklungsländer. Durch den 30 Jahre langen Krieg gegen die ehemals äthiopische Herrschaft ist das Land wirtschaftlich und sozial ausgeblutet.

Immer wieder wird das Land am Horn von Afrika von Dürren heimgesucht. Fast jedes zweite Kleinkind leidet an Untergewicht; jedes zehnte stirbt, bevor es fünf Jahre alt wird.

In einem Land, in dem es nicht mal genug Essen für die 5 Millionen Bewohner gibt, ist an eine umfassende medizinische Betreuung nicht zu denken. Viele Kinder sterben, weil Hilfe ausbleibt oder müssen mit schlimmsten Folgeschäden ihrer Krankheit leben.

Video: Herzchirurgie für Kinder

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Dagegen kämpfen deutsche Ärzte mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“.

Das Hammer Forum kümmert sich um die medizinische Versorgung der kranken Kinder.

Auch in diesem Jahr war wieder ein 18-köpfiges Spezialisten-Team für zwei Wochen in Asmara (Hauptstadt von Eritrea), um herzkranke Kinder zu retten.

In ihrem Urlaub versorgen die Mediziner und Krankenschwestern rund 150 Kinder, die sonst keine Chance auf Heilung hätten.

Die Warteliste mit kranken Kindern ist lang, eine Ärztin vor Ort sucht die dringendsten Fälle heraus. 12 bis 14 Stunden operieren die Ärzte – oftmals gehen sie dabei über die Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit.

Doch der Erfolg lässt alle Anstrengungen vergessen: Die meisten Kinder erholen sich schnell nach den Eingriffen. Sie sind gesund und haben die Chance auf ein besseres Leben.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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