Hangrutsche für Schüler in Mayen

An der Genoveva-Schule in Mayen werden Kinder ab dem 6. Lebensjahr mit einer geistigen Beeinträchtigung individuell unterrichtet.

Viele der Schüler erhalten Ergotherapie, Krankengymnastik und Logopädie. Die Schule stellt auswärtigen Therapeuten für ihre Arbeit mit den Kindern den Psychomotorikraum zur Verfügung.

Die Kinder, die die Schule besuchen, zeigen durchweg eine starke Entwicklungsverzögerung in allen Entwicklungsbereichen mit einem deutlichen Anteil im kognitiven Bereich (geistige Behinderungen). Sie zeigen in der Regel eine starke Einschränkung in der Körperwahrnehmung, beim Gleichgewichtssinn und bei der Koordination. In der Regel sind 6-8 Schüler in einer Klasse.

Eine Förderung im kognitiven Bereich hat direkte Auswirkungen auch auf die kognitiven Leistungen – deshalb plante die Schule auch die Umgestaltung bzw. Erweiterung des Schulhofes. Der Unterricht soll so auch spielerisch stattfinden, z.B. an Klettergerüsten, Balancebalken etc..

Die Grundvoraussetzung ist auf dem Schulhof durch eine Hangwiese vorhanden. Was fehlte: eine Hangrutsche mit Rampe und Hangseil. Die Kosten für den Kauf des Spielgerätes hat der Schulförderverein übernommen . Für den Einbau fehlten allerdings die Mittel.

Hier erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, der Schule zu helfen. Nachdem auch diese Kosten gesichert waren, konnte die Hangrutsche installiert werden. Täglich haben die Kinder nun großen Spaß auf ihrem neuen Spielgerät.

„Ein Herz für Kinder“

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