Hayk wartete verzweifelt auf Herz-OP in Deutschland

Vor wenigen Tagen feierte Hayk seinen 6. Geburtstag. So gerne hätte ihm seine Mutter Ruzanna (24) das schönste Geschenk gemacht und gesagt, dass sein krankes Herz gesund wird.

Doch dieses Geschenk wurde erst nach einer komplizierten Herz-Operation am Universitätsklinikum Leipzig möglich.

Bereits kurz nach der Geburt wurde festgestellt, dass Hayk an einem Ventrikel Septum Defekt leidet. Für die jungen Eltern aus Armenien, die sich so sehr auf ihr erstes Kind gefreut hatten, ein Riesen-Schock.

Die Ärzte erklärten Ruzanna und ihrem Mann, dass ihr Sohn über kurz oder lang, eine Herz-Operation benötigen würde, die jedoch in Armenien nicht durchgeführt werden kann, weil es keine Kinderherz-Spezialisten gibt, die erfahren genug sind, um einen solch schwierigen Eingriff vorzunehmen. Das Risiko, dass Hayk die OP nicht überlebt, wäre extrem hoch.

Monatelang gelang es den Ärzten, Hayks Zustand mit Medikamenten stabil zu halten. Doch ständige Angst um das Wohl ihres Sohnes begleitete die Eltern. Mutet er sich jetzt zu viel zu? Wann muss ich ihm sagen, es ist Schluss mit toben?

Zwischenzeitlich hatte sich Hayks Zustand aber dramatisch verschlechtert. Er konnte kaum noch Treppensteigen, ohne danach vollkommen geschwächt zu sein. Immer wieder litt er unter extremer Atemnot und konnte so fast nur noch zu Hause bleiben.

Eine Operation wurde nun immer unausweichlicher und musste so schnell wie möglich durchgeführt werden. Jeder Tag der verstrich, ohne etwas erreicht zu haben, war für Hayk kostbare Zeit.

„Ein Herz für Kinder“ sagte sofort Unterstützung zu, um so die OP in Deutschland möglich zu machen.

„Ein Herz für Kinder“

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