Marat kämpft gegen den Krebs

Vor wenigen Tagen ist Marat 1 Jahr alt geworden – doch seinen Geburtstag musste er im Krankenhaus verbringen. Er kämpft gegen eine lebensbedrohliche Krebserkrankung. Nur noch eine Knochenmarktransplantation kann Marat retten – dafür fehlen noch 122 000 Euro.

Rückblick: Als Marat am 19. Januar in der Ukraine geboren wurde, erfüllte sich für Sergej und Karina ihr schönster Wunsch. Die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen, Marat kam völlig gesund zur Welt. Die Eltern waren überglücklich und auch Schwesterchen Alina (3) freute sich über die Geburt ihres Bruders. Die Mutter: „Unser Elternglück kannte keine Grenzen.“

Doch im August 2015 überschatteten große Sorgen das Familienglück. Marat fühlte sich plötzlich schlecht. Er bekam Ausschlag und Verdauungsprobleme, war schlapp und müde. Die Eltern suchten sofort einen Arzt auf, der eine Darmentzündung feststellte und mit einem Antibiotikum behandelte.

Marats Zustand verbesserte sich jedoch nicht. Aus Sorge suchten die Eltern erneut einen Arzt auf, der jedoch auch nicht die Ursache für Marats schlechten Zustand finden konnte. Er überwies die Familie an eine Kiewer Klinik. Dort stellten die Mediziner fest, dass er eine Thrombozytopenie hat – einen Mangel an Blutplättchen im Blut. Die Ursache der Erkrankung konnten sie zunächst jedoch nicht finden.

Marat kämpft in Minsk um sein Überleben – Mama Karina weicht nicht von seiner Seite (Foto: Privat)
Marat kämpft in Minsk um sein Überleben – Mama Karina weicht nicht von seiner Seite (Foto: Privat)

Die Familie durchlief dann einen wahren Diganostik-Marathon und am Ende mit der erschreckenden Diagnose akute myeloische Leukämie.

Marat wurde dann sofort im Okhmadit Krankenhaus in Kiew aufgenommen und mit einer Chemotherapie behandelt. Nach Beendigung des zweiten Chemo-Blockes teilten die Ärzte den Eltern im November 2015 mit, dass diese Behandlung allein nicht reichen wird, um den Krebs zu besiegen. Wirklich helfen kann nur eine Knochenmarktransplantation, die allerdings in der Ukraine nicht durchgeführt werden kann.

Sie empfahlen den Eltern schnellstmöglich mit einer Klinik im Ausland Kontakt aufzunehmen. Das Republic Scienetific Practical Center of Pediatric Oncology in Minsk (Weißrussland) erklärte sich schließlich bereit, Marats Behandlung fortzuführen. Damit entstehen allerdings enorm hohe Kosten, die die Familie allein nicht aufbringen kann.

Verzweifelt wendet sich die Familie an „Ein Herz für Kinder“: Bitte helfen Sie uns, das Leben unseres Sohnes zu retten.

„Ein Herz für Kinder“ sagte sofort Unterstützung zu und auch durch Spendensammlungen in der Ukraine ist Geld zusammen gekommen. Das allein reicht aber nicht aus, um die Behandlung vollständig zu finanzieren. Noch fehlen 122 000 Euro.

Die Mutter: Wir haben nur einen einzigen Traum: Unser Baby soll wieder gesund werden. Wir wollen wieder Kinderlachen in unserer Wohnung hören.“

 

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
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