Wo ein Lächeln das größte Geschenk ist

Diese Zahlen schockieren und rütteln auf: Jeden Tagen sterben 1000 Menschen in Afrika an Aids, 2000 infizieren sich neu mit dem HI-Virus – darunter unzählige Kinder.

Für sie ist der Überlebenskampf am schlimmsten. Denn oft sind sie mit ihrer Krankheit ganz auf sich allein gestellt, da ihre Eltern der Seuche bereits zum Opfer gefallen sind.

Dr. Gebre aus Äthiopien will diesen Kindern helfen. Seine Vision: Die schwerkranken kleinen Patienten sollen endlich unter menschenwürdigen Bedingungen behandelt werden.

Dafür will er in Mekelle (Provinz Tigray) eine gemeinnützige Klinik für HIV-kranke Kinder und Erwachsene bauen. Hier gibt es bislang nur private Krankenhäuser, die viel Geld für die Behandlung verlangen. Die wenigsten können sich das jedoch leisten.

Arm, krank, hilflos – das soll es vor allem für die Kinder in Mekelle nicht mehr geben.

Und die Chancen dafür stehen gut: „Ein Herz für Kinder“ finanziert den Bau der Klinik, in der jährlich rund 9000 Patienten ambulant behandelt werden sollen.

Das Grundstück stellt die Provinz zur Verfügung, ebenso die Medikamente und die Kosten für den laufenden Betrieb.

Der Bau der Klinik kann beginnen und Dr. Gebre, das Gute, das er selbst seit Jahren erfahren hat, an seine Landsleute zurückgeben.

Seit seiner Kindheit wird er von einer Patenmutter aus Berlin finanziell unterstützt. Auch für das Medizinstudium gab es von der engagierten Berlinerin einen Zuschuss.

Noch wird es dauern, bis die Klinik für HIV-kranke Kinder in Betrieb genommen werden kann, doch schon jetzt ist sie ein Zentrum der Hoffnung, um die katastrophale Situation der Aids-Kranken in Äthiopien zu verbessern.

 

„Ein Herz für Kinder“

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