Hilfsgüter für hungernde Familien

Es ist eine der schlimmsten Dürrekatastrophen seit 60 Jahren unter der mehr als 10 Millionen Menschen am Horn von Afrika in den letzten sechs Monaten leiden. Durch den Ausfall von zwei Regenzeiten können die Bauern kein Getreide und Gemüse ernten, die Nutztiere verenden, weil sie kein Wasser haben.

Die Diözese Lodwar liegt in einer der trockensten Gegenden Kenias und umfasst ein Gebiet von 77 000 Quadratkilometer. Die Bauern und ihre Familien leiden besonders unter der Dürre – sie sind dringend auf humanitäre und materielle Hilfe angewiesen, um überleben zu können.

Das hier lebende Volk der Turkana ist ein Hirtenvolk und lebt überwiegend von der Ziegenzucht. Doch da Weideland immer rarer wurde, verendeten jedes Jahr mehr Tiere bis die Menschen sich nicht mehr selber versorgen konnten.

Der Turkana-Distrikt gehört laut dem Hungerklassifizierungssystem der UN zu den Notstandsgebieten der Stufe 3. Mehr als 350 000 Kinder sind im Norden und Nordosten Kenias von Unterernährung betroffen, 65 000 sogar lebensbedrohlich. Die akute Unterernährungsrate liegt bei 37 Prozent. Hilfe ist dringend nötig, denn durch die mangelnde Ernährung erhöht sich auch das Krankheitsrisiko. Neben dem Hunger leiden die Menschen unter Krankheiten wie Atemwegsinfektionen, Malaria und Typhus. Doch für das Hospital haben sie kein Geld, und so können sie sich auch nicht behandeln lassen.

Deshalb versorgt der Verein Hoffungszeichen in Lodwar mit Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ rund 2000 Familien mit Lebensmitteln, Wasser und anderen Hilfsgütern.

Jede Familie erhält einen Hilfssack, in dem sich Lebensmittel wie Mais, Bohnen, Öl und Salz, Kochutensilien, Decken, Seife, Energiekekse, eine Schaufel und eine Machete befinden. Die Güter werden in Nairobi eingekauft und mit angemieteten LKWs nach Turkana befördert.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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