Hier läuft Homa in ihr neues Leben

Die kleine Homa (7) aus Afghanistan. Ärzte im Klinikum Links der Weser (LDW) retteten ihr in einer dramatischen Herz-OP das Leben. Jetzt ist sie in ihrer Pflegefamilie, kann endlich wie ein normales Kind laufen, toben und ganz viel lachen.

Homa wurde zusammen mit 58 anderen schwer kranken Kindern aus Afghanistan nach Deutschland geflogen. Die Albertinen- Stiftung und der Verein „Kinder brauchen uns“, haben in Zusammenarbeit mit „Ein Herz für Kinder“ die Luftbrücke organisiert.

Nach der geglückten OP durfte das Mädchen mit den funkelnden braunen Augen aber nicht sofort zurück in ihre Heimat. Katharina Güse-Gocht, Ärztin am LDW. hat Homa bei sich zu Hause aufgenommen. Die Pflegemutter: „Sie muss täglich Medikamente gespritzt bekommen. Die gibt es in Afghanistan nicht.“

Inzwischen ist Homa schon wieder fast gesund. Sie rennt und tobt mit Arzt-Tochter Sophie (10) durch die Wohnung. Katharina Güse-Gocht: „Das wäre früher unmöglich gewesen.“

Das Mädchen spricht auch schon einige Worte Deutsch. Die Pflegemutter: „Sie kann bis zehn zählen und auch sehr energisch ‚Nein‘ sagen!“

Wenn alles gut läuft, darf die kleine Homa im März nach Hause. Ersatz-Mama Katharina: „Sie hat vor ein paar Tagen mit ihren Eltern telefonieren dürfen. Als sie die Stimme ihrer Mutter hörte, kullerten ihr dicke Tränen über die Wange. Doch beim Spielen vergisst sie ganz schnell, dass sie so weit von zu Hause weg ist.“

„Ein Herz für Kinder“

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