Hier wird Kindern das Lachen zurückgegeben

Im Kinderheim Bait Ve Tikva – House of Hope in Netanya werden rund 80 Mädchen betreut, die in ihren Herkunftsfamilien nicht leben können, da sie vernachlässigt oder in staatliche Obhut genommen wurden.

Viele der Mädchen haben emotionale und körperliche Defizite. Sie haben verbalen, körperlichen oder sexuellen Missbrauch erfahren. Andere wurden bereits von verschiedenen Einrichtungen oft hin und her geschoben, bis sie endlich die Sicherheit dieser Einrichtung er-reicht haben, die sich liebevoll um ihre physischen, emotionalen und schulischen Bedürfnisse kümmert.

Die Mädchen besuchen die Grund- und weiterführenden Schulen im Ort. Nach der Schule werden die Hausaufgaben zusammen mit Tutoren im Heim gemacht. Danach gibt es viele vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Auch für die psychologische Betreuung der Kinder ist gesorgt.

Das Haus wurde 1961 von einem Rabbi gegründet, der im Holocaust seine Frau und 11 Kinder verloren hat. Da die Einrichtung seit Gründung nicht renoviert wurde, soll das Gebäude nun so umgebaut werden, dass aus dem alten Heim zeitgemäße, familienfreundliche Wohnbereiche entstehen, wie in Pflegefamilien.

Dabei soll für die jüngeren Kinder (6- 14 Jahre) zunächst das gesamte Erdgeschoß umgestaltet werden. Zwei Wohneinheiten werden entstehen, in denen bis zu 12 Mädchen mit Ihren Betreuern leben, sowie Gemeinschaftsräume, die von allen Kindern des Heims und dem Personal gemeinsam genutzt werden.

Die Familienbereiche werden aus einem Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, den Kinderzimmern, Badezimmer für je 3-4 Mädchen sowie einem kleinen Wohnbereich für die „Pflegeeltern“ mit eigenem Bad und Küche bestehen.

Die Gemeinschaftsräume sind die Zentralküche, die die Mädchen mit warmen Mittagessen versorgt,  das in den Familienräumen gemeinsam eingenommen wird, eine Bücherei, ein Musik-, Computer- und Kreativ-Raum, drei Sporträume für Aerobic, Kick Boxing und Work-Out sowie ein Spielzimmer für die Kleineren.

Die älteren Mädchen (15-18 Jahre) bleiben weiterhin in den Schlafräumen der oberen Etage wohnen, nutzen auch die neuen Gemeinschaftsräume mit den Pflegefamiliengruppen.

Im Dezember 2013 wurde bereits mit den ersten Arbeiten begonnen. Die Einrichtung verfügt über rund 2 Drittel der benötigten Finanzmittel durch Privatspenden und Nachlässen. Damit alle geplanten Arbeiten durchgeführt und schnell abgeschlossen werden können, erklärte sich auch „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Einrichtung großzügig zu unterstützen.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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