Ein Leben im Rollstuhl

Seit seinem zweiten Lebensjahr leidet Houssem (5) bereits an Lähmungserscheinungen.

Inzwischen steigerten sich die Erscheinungen schon zu einer vollständigen Lähmung der Beine, des Darms und der Blase. Eine daraufhin durchgeführte Operation in Algerien konnte die Symptome etwas lindern und Houssem somit ein bisschen Erleichterung verschaffen. Er konnte sogar kleine Strecken mit seinem Gehwagen zurücklegen.

Leider kam es jetzt zu einer erneuten vollständigen Lähmung. Um einen wiederholten Rückfall zu vermeiden, kam Touraya (36) mit ihrem Sohn in das Uniklinikum Düsseldorf. Hier wurde bei einer Untersuchung eine Zyste am fünften Brustwirbelkörper entdeckt, die für die Lähmungen verantwortlich ist.

Bei einer Operation konnte diese vollständig entfernt werden, doch leider ist die Schädigung des Rückenmarks schon so weit fortgeschritten, dass mit einer Rückbildung der Lähmung nicht zu rechnen ist.

Houssem soll nun durch Reha-Behandlungen auf ein Leben im Rollstuhl in Algerien vorbereitet werden. Diese Behandlungen werden ihm helfen, sein Leben aus dem Rollstuhl zu meistern. Für die Behandlungen hat die Familie aber leider kein Geld. So wandten sie sich an „Ein Herz für Kinder“ und baten um Unterstützung. Die BILD-Hifsorganisation erklärte sich sofort bereit, die Familie zu unterstützen und bezahlte die Reha-Kosten für Houssem, damit er sich in seinem neuen Leben zurecht findet.

„Ein Herz für Kinder“

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