Igas Hände sind zusammengewachsen

Sehnlichst hat Iwona (37) auf die Geburt ihres dritten Kind gewartet, doch die Freude über die Geburt wurde durch eine schlimme Diagnose überschattet.

Iga (1) wurde vor knapp einem Jahr mit dem Apert-Syndrom geboren. Ihr Kopf ist deformiert, ihre Finger und Zehen sind zusammengewachsen. Besonders schlimm aber ist, dass sich bei dieser Erkrankung die Schädelnähte vorzeitig schließen, sodass das Wachstum des Gehirns erschwert wird – es kann nur nach vorne wachsen.

In Polen gab es keine adäquate Hilfe für das Baby und deshalb suchten die Eltern Hilfe bei Spezialisten in München, wo zunächst der Kopf des Mädchens operiert wurde. Um die Kosten dafür bezahlen zu können, borgten sich die Eltern Geld bei Freunden und Verwandten, verkauften alles, was sie besaßen.

Doch damit Iga die Chance bekommt, ein normales Leben führen zu können, sind weitere Operationen notwendig.

Am Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Hamburg sollen nun ihre Finger getrennt werden – die Kosten für die Eingriffe können die Eltern allerdings nicht bezahlen. Die Mutter: „Es ist für uns immer schwieriger, zu leben. Mein Mann verdient wegen Igas Krankheit viel weniger. Wir fahren zweimal pro Woche fast 100 Kilometer zur Krankengymnastik oder zu Ärzten. Das kostet sehr viel.“

Dennoch gibt es für die Eltern nichts kostbareres, als das Glück ihrer Tochter und deshalb wollen sie nichts unversucht lassen, um ihr zu einem normalen Leben zu verhelfen.

„Ein Herz für Kinder“ ist in dieser Notsituation zur Stelle und übernimmt die Kosten, sodass Iga nun in Hamburg operiert werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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