Vier Herzfehler bedrohen Igors Leben

„Ich hoffe auf Ihre Hilfe, um meinen Sohn retten zu können.“ In großer Angst wendet sich die Mutter von Igor (2) an „Ein Herz für Kinder“. Der Junge aus Russland kam mit gleich vier schweren Herzfehlern zur Welt und muss dringend operiert werden.

Igor leidet an der sogenannten Fallot Tetralogie. Das ist eine angeborene Herzfehlbildung, die etwa 10 Prozent der angeborenen Herzfehler ausmacht. Sie besteht aus vier Komponenten (daher Tetralogie): einer Pulmonalstenose, einem Ventrikelseptumdefekt, einer über der Herzscheidewand reitenden Aorta sowie einer nachfolgenden Rechtsherzhypertrophie.

Die auch im Deutschen bei Medizinern gebräuchliche Abkürzung ToF leitet sich aus dem Englischen Tetralogy of Fallot ab.

Eine Besonderheit der Fallot-Tetralogie sind hypoxämische Anfälle. Bei einem solchen Anfall werden die Kinder unruhig und ängstlich, die Herzfrequenz steigt auf Werte zwischen 140 bis 160 Schläge/Minute. Die Kinder können grau-blass-blau erscheinen und das Bewusstsein ist getrübt, bis hin zur Bewusstlosigkeit.

Es ist zu erwarten, dass sich die heute operierten Kinder normal entwickeln und im Erwachsenenalter eine normale körperliche Belastbarkeit und gute Lebensqualität erreichen.

Das wünschen sich auch die Eltern von Igor. Doch dafür braucht der Junge eine qualifizierte Behandlung nach modernsten Standards, die es in Russland immer noch nicht gibt. Er wurde zwar bereits zwei Mal operiert, aber sein Herz ist noch immer nicht gesund. In Russland haben die Eltern nur die Option ihren Sohn mindestens drei weitere Male operieren zu lassen. Da sich Igor aber schon von den vorherigen OP’s nur sehr langsam erholt hat, wollen die Eltern ihm keine unnötigen weiteren Belastungen zumuten.

Deshalb nahmen sie in Deutschland Kontakt mit dem Asklepios Klinikum Sankt Augustin auf, wo ihnen zugesagt wurde, dass nur eine weitere Operation zur Heilung des Herzens notwendig ist.

Deshalb setzen die Eltern nun alles daran, dass Igor in Deutschland behandelt werden kann. Das größte Problem ist jedoch die Finanzierung des Eingriffs. Die Familie lebt mit ihren zwei Kindern ausschließlich vom Gehalt des Vaters, für sie ist es ausgeschlossen, dass sie die Kosten allein tragen können.

Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen, damit Igor die Chance bekommt, als gesundes und glückliches Kind aufzuwachsen.

„Ein Herz für Kinder“

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