Strahlentherapie soll Ilincas Auge retten

Verzweifelt kämpfen die Ärzte um das Augenlicht der kleinen Ilinca-Roberta (1). Vor über einem Jahr stellten die Ärzte in Moldawien fest, dass das kleine Mädchen an einem Retinoblastom leidet – der häufigste im Auge auftretende Tumor im Kinderalter, der unbehandelt zum Tode führt.

Gleichzeitig ist das Retinoblastom aber einer der wenigen heilbaren bösartigen Krebserkrankungen. Frühzeitig erkannt und behandelt überleben hier mehr als 95 Prozent der Patienten.

Doch in Moldawien, wo es kaum Krebs-Spezialisten gibt, sind Ilincas Chancen mehr als schlecht. Deshalb brachte Tatiana ihre Tochter in die benachbarte Ukraine, in der Hoffnung, dass die Ärzte hier ihrem Mädchen helfen können.

Doch auch nach acht Blöcken Chemotherapie, die Ilinca tapfer durchgestanden hatte, konnten die Ärzte keine Besserung feststellen. Die Tumore im Auge hatte nicht darauf angesprochen, sodass sogar das linke Auge entfernt werden musste. Und viel schlimmer: Eine vollständige Erblindung drohte.

Tatiana verzweifelt: „Wir mussten nach Deutschland kommen, um das Leben unseres Kindes zu retten.“

Am Universitäts-Klinikum in Essen versuchen die Mediziner jetzt mit einer speziellen Strahlentherapie wenigstens noch das rechte Auge des kleinen Mädchens zu retten.

Da die Familie allein die Kosten für die Behandlung nicht bezahlen konnte, half „Ein Herz für Kinder“.

Jetzt kann die Behandlung fortgesetzt werden und alle hoffen und beten, das die kleine Ilinca nicht nur den Kampf gegen den Krebs gewinnt, sondern auch ihr rechtes Auge gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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