Ärzte in Mannheim wollen sein Leben retten

Was machen Kinder mit drei Jahren? Sie lernen die Welt kennen, gehen auf den Spielplatz, machen Ausflüge mit ihrer Familie. Bei dem kleinen Ilja (3) ist alles anders. Der kleine Junge aus der Ukraine lernt Ärzte kennen, und seine Ausflüge gehen nicht zum Spielplatz sondern ins Krankenhaus. Sein Alltag: Operationen, gefolgt von der Chemotherapie-Blöcken und mehrfache Bestrahlungen.

Ilja wohnt mit seiner Familie in der Ukraine. Als er 18 Monate alt war, wurde bei ihm Knochenkrebs diagnostiziert.

Er muss so schnell wie möglich operiert werden, denn der Tumor wächst rasant. Jeden Tag ohne Behandlung sinken Iljas Überlebenschancen von Tag zu Tag – die fünf Jahresüberlebensrate liegt bei gerade mal 50 Prozent. In der Ukraine, wo den Ärzte keine modernen Behandlungsmöglichkeiten für eine erfolgversprechende Krebstherapie zur Verfügung stehen, sind seine Chancen noch schlechter.

Kein einheimischer Arzt traut sich diese Operation zu, von der Iljas Leben abhängt. Die Familie suchte deshalb verzweifelt in der ganzen Welt nach einem Arzt, der Ilya behandeln kann. am Universitätsklinikum Mannheim schließlich erklärte sich ein Spezialist bereit, den Jungen zu betreuen.

Zwischenzeitlich konnte der tapfere kleine Mann endlich operiert werden. Allerdings reicht dieser Eingriff nicht aus, um den Krebs besiegen zu können. Er braucht noch mindestens vier Blöcke Chemotherapie, die alle Krebszellen vernichten soll. Dafür ist der Familie aber das Geld ausgegangen.

Verzweifelt wenden sich die Eltern mit der Bitte um Unterstützung an „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation half sofort, und gab Illja damit nicht nur die Möglichkeit, dass die weiteren Behandlungsschritte durchgeführt werden können, sondern auch die Möglichkeit eines Tages, endlich die Welt außerhalb des Krankenhauses entdecken zu können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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