Illya hat es geschafft

Illya (2) ist noch so klein, doch er gehörte lange Zeit zu den größten Sorgenkindern im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Der Junge aus der Ukraine litt an einem lebensbedrohlichen, besonders aggressiven Hirntumor.

Rückblick: Im Oktober 2008 klagte der sonst so aufgeweckte fröhliche Bube immer wieder über Kopfschmerzen. Oftmals musste er sich übergeben, war nach solchen Attacken tagelang geschwächt.

Den Moment als der Arzt Illyas Mutter mitteilte, dass ihr Sohn einen Hirntumor hat, wird Olga nie mehr vergessen. Besonders bösartig, aggressiv, schnell wachsend – diese Worte hatten sich in ihre Seele eingebrannt. Seitdem fand sie keine Ruhe mehr und hatte nur noch eines im Sinn: Sie wollte ihr Kind retten.

Im November 2008 wurde Illya zum ersten Mal in der Ukraine operiert. Dabei konnte der Tumor vollständig entfernt werden.

Die Hoffnung auf Heilung nach dem erfolgreichen Eingriff wurde jedoch schnell zunichte gemacht, denn jegliche Weiterbehandlung des Kindes wurde von den Ärzten in der Ukraine abgelehnt.

Auch als sich durch die Drainage, die nach der OP in Illyas Kopf gelegt wurde, eine Infektion bildete und sich zudem Hirnwasser ansammelte.

Olga verzweifelte, doch für Tränen blieb keine Zeit. Sie nahm Kontakt mit dem Klinikum Berlin-Buch auf, wo ihr Professor Schweigerer signalisierte, dass Illya hier weiterbehandelt werden kann.

Durch eine große Spendenaktion in der Ukraine konnte die Familie rund 20 000 Euro sammeln. Eigentlich sollte das Geld für die dringend notwendige Chemotherapie eingesetzt werden, doch Illyas Zustand verschlechterte sich so sehr, dass er in Berlin zwei Mal notoperiert werden musste.

Doch der tapfere Junge erholte auch von den zwei überlebensnotwendigen Eingriffen schnell, allerdings fehlte das Geld für die Chemo.

„Ein Herz für Kinder“ hörte von dem Fall und ermöglichte Illya die lebensrettende Chemotherapie.

Inzwischen gibt es endlich die so lang ersehnten guten Nachrichten. Die Chemotherapie war erfolgreich. Es sind keine Krebszellen mehr sichtbar und die Ärzte sind optimistisch, dass der kleine Kämpfer den Krebs besiegt hat.

„Ein Herz für Kinder“

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