Kann er endlich das erste Mal seine Mutter sehen?

Ilya ist ein lebenslustiges und geduldiges Kind. Mit seinen 5 Jahren musste er schon viele medizinische Untersuchungen über sich ergehen lassen. Er ist als Frühchen zur Welt gekommen, dabei hatte sich seine Lunge nicht vollständig geöffnet. Vier Stunden nach seiner Geburt konnte er nicht mehr selbstständig Atmen.

Auf die Intensivstation für Frühchen in Kaliningrad kämpften die Ärzte 34 Tage lang um sein Leben – davon lag er acht Tage im Koma, musste künstlich beatmet werden. Doch wie durch ein Wunder überstand das Baby die Krise, konnte nach einem zweimonatigen Krankenhausaufenthalt mit seiner Mutter Olessia (31) zum ersten Mal nach Hause.

Allerdings konnte er nicht gesund entlassen werden – er leidet an cerebralen Lähmungen und einer geistigen Behinderung. Olessia aber ist nur wichtig, dass Ilya lebt! Damals hatten sie allerdings noch nicht geahnt, dass es noch eine weitere schlimme Diagnose dazukommen würde – eine Frühgeborenen-Retinopathie im fünften Stadium. Die beidseitige Erblindung wurde erst festgestellt, als Ilya 6 Monate alt war. In St. Petersburg wurde eine OP durchgeführt, die allerdings keinen Erfolg brachte. In Russland kam für ihn jede Hilfe zu spät!

Die Eltern suchten zusammen mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft Celle e.V. weltweit nach Medizinern, die Ilya noch die Chance geben konnte, doch noch sein Augenlicht zu retten. Nur die Uni-Klinik Greifswald erklärte sich bereit, Ilja zu helfen.

Die Kosten für die OP sind für die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern allerdings nicht zu bewältigen. Deshalb sagte „Ein Herz für Kinder“ sofort Unterstützung zu und finanzierte den Eingriff. Olessia glaubt fest daran, dass Ilja mit dieser OP geholfen werden kann und er doch noch den Menschen sehen kann, der ihn am meisten liebt hat – seine Mami!

„Ein Herz für Kinder“

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