Ungerechter Kampf gegen den Krebs

Es ist ein so ungerechter und ungleicher Kampf. Ein kleiner Junge, der eigentlich zusammen mit Freunden spielen und Freude am Leben haben sollte, muss endlos scheinende Tage und Nächte im Krankenhaus verbringen und gegen den Tod kämpfen.

Ioseb (11) aus Georgien litt an einem Osteosarkom im rechten Bein. Der Krebs machte sich durch starke Schmerzen und immer wieder kehrende Schwäche bemerkbar. Sofort suchten Iosebs Eltern Gocha (44) und Sopio (31) ein Krankenhaus auf, wo durch mehrere Untersuchungen die schreckliche Diagnose gestellt wurde.

Da es in Georgien keine modernen Behandlungsmöglichkeiten für die lebensbedrohenden Krebserkrankungen gibt, suchten die Eltern im Ausland Hilfe. Durch einen Helfer, der die Behandlungskosten übernahm, konnte der Junge vor einiger Zeit in Frankreich operiert werden. Das Krebsgeschwür im Bein wurde erfolgreich entfernt.

Zur weiteren Behandlung kehrten die Eltern nach Tiflis zurück, wo Ioseb mehrere Blöcke Chemotherapie bekam. Um ganz gesund zu werden, muss der tapfere kleinen Kämpfer allerdings noch einmal operiert werden, denn in den Lungen hatten sich Metastasen gebildet, die leider nicht – wie erhofft – durch die Chemotherapie beseitigt werden konnten.

Abermals suchten die Eltern Hilfe im Ausland und fanden das Universitätsklinikum Freiburg, dass sich bereit erklärte, den lebensnotwendigen Eingriff durchzuführen. Weil die Familie nicht in der Lage ist, für die entstehenden Kosten aufzukommen, übernahm „Ein Herz für Kinder“ einen Teil der benötigten Summe. Die Hoffnung ist jetzt wieder gewachsen, dass es Ioseb endlich gelingt, den Krebs zu besiegen.

„Ein Herz für Kinder“

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