Nimmt ihr der Krebs das Augenlicht?

In manchen Familien schlägt das Schicksal besonders hart zu. Tetyana (42) und Oleksandr sind beide blind und in ihrem Leben extrem eingeschränkt. Nun droht auch noch ihrem jüngsten Kind Iryna (8 Monate) eine vollständige Erblindung, denn das kleine Mädchen aus der Ukraine leidet an einem beidseitigem Retinoblastom.

Irynas Schwester Olena (21), die einzige in der Familie, die sehen kann, fiel im März diesen Jahres auf, dass das rechte Auge von Iryna ganz rot und geschwollen war. Umgehend wurde das Baby ins Krankenhaus gebracht und eingehend untersucht. Dabei stellten die Ärzte fest, dass Iryna an Augenkrebs erkrankt ist. Zudem ist das rechte Auge auch noch durch ein Glaukom (Grüner Star) geschädigt.

Ohne eine schnelle Behandlung droht Ira, vollständig zu erblinden. Außerdem ist die Gefahr groß, dass sich Metastasen im Gehirn bilden und sich der Krebs weiter ausbreitet.

In den ukrainischen Kliniken ist bis heute keine qualifizierte Krebsbehandlung nach modernsten Standards möglich. Es fehlt an den dafür notwendigen Medikamenten, medizinischen Geräten und erfahrenen Spezialisten.

Um keine wertvolle Zeit im Kampf gegen den Krebs zu verlieren, hat sich die Familie entschlossen, ihre Tochter am Hadassah Hospital in Israel behandeln zu lassen. Hier gibt es renommierte Mediziner, die in der Lage sind Ira erfolgversprechend zu therapieren.

Allerdings ist das auch mit sehr hohen Kosten verbunden, die die Familie nicht allein bezahlen kann. Sie sind dringend auf fremde finanzielle Hilfe angewiesen und die kommt unter anderem auch von „Ein Herz für Kinder“. Dadurch ist es jetzt möglich, das Ira mit einer Chemotherapie behandelt werden kann, die hoffentlich die Krebszellen vernichten wird.

„Ein Herz für Kinder“

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