Verzweifelten Kampf gegen den Krebs verloren

Es gibt Schicksale, von denen möglichst die ganze Welt erfahren sollte, denn nur dann ist schnelle, wirksame Hilfe möglich. Und die hatte der kleine Ivan (3) aus der Ukraine bitter nötig. Der süße Knirps litt an einem Medulloblastom – einem Hirntumor, der besonders bösartig, aggressiv und schnell wachsend ist.

Das in der rechten Hirnhälfte ihres Jungen der Krieg der Zellen tobte, hatten die Eltern anfänglich nicht bemerkt. Als es ihrem Sohn allerdings mehrere Tag lang schlecht ging, suchten sie einen Arzt auf. Seine Schock-Diagnose: Krebs!

Sofort musste Ivan operiert werden. Den Ärzten gelang es zwar den Hirntumor zu entfernen. Allerdings hatte der Krebs bereits gestreut.

Die einzige Chance im Kampf gegen die Metastasen: Eine Hochdosis-Chemotherapie.

Die konnte allerdings in der Ukraine nicht durchgeführt werden.

Mit einem verzweifelten Hilfeschrei wandten sich die Eltern an „Ein Herz für Kinder“.

Durch die BILD-Hilfsorganisation und Ihre Unterstützung konnte die Hochdosis-Chemotherapie finanziert werden.

Die Familie hatte so sehr gehofft, dass nun alles vorbei wäre und am Anfang schien dies auch der Fall zu sein.

Doch dann der erneute Schock, als ihnen die Ärzte bei einer Nachuntersuchung mitteilten, dass sich wieder ein Tumor im Spinalkanal des Jungen gebildet hat.

Auch hier stand „Ein Herz für Kinder“ der Familie zur Seite und half mit, dass die erneute Behandlung bezahlt werden konnte. Doch leider hatten die Ärzte keine Chance, den übermächtigen Krebs zu besiegen. Der Tumor bildete sich immer wieder, die Chemotherapie konnte die bösen Zellen nicht vernichten. Ivan starb nach langem Kampf in den Armen seiner Eltern.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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