Charité-Spezialisten helfen Iwan

Nach Herzfehlern ist die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte die häufigste angeborene Fehlbildung. Auch der kleine Iwan (1) aus Russland ist betroffen.

Ein tiefer Riss klafft in seinem Gesicht. Unbehandelt bringt diese Erkrankung neben optischen Problemen auch Schwierigkeiten beim Essen, Trinken und Sprechen mit sich.

Schon jetzt ist es für den Kleinen schwierig durch die Nase zu atmen und auch das Essen ist für ihn nicht einfach. Dank modernster Operationstechniken ist es inzwischen möglich, die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zu verschließen. Doch in Russland gibt es keine Kiefer-Gesichts-Chirurgen, die in der Lage wären, Iwan zu behandeln.

Damit ihm ein Leben in Spott und Ausgrenzung erspart bleibt, suchten die Eltern Hilfe an der Charité in Berlin. Mit mehreren Eingriffen wollen die erfahrenen Chirurgen das Gesicht des kleinen Jungen wiederherstellen. Insbesondere jetzt, wo Iwan noch so klein ist und noch nicht mit dem Sprechen angefangen hat, versprechen sich die Chirurgen große Erfolge insbesondere auch für die sprachliche Entwicklung. Denn mit Hilfe von Logopäden ließe sich frühzeitig eine gute Aussprache kontrollieren

„Ein Herz für Kinder“ hilft Iwan, denn Mutter Tatiana (39) und ihr Mann sind finanziell nicht in der Lage, die Behandlungskosten zu tragen. Wenn alles ohne Komplikationen verläuft, wird Iwan ganz gesund und normal aufwachsen können, wie alle anderen Kinder auch.

„Ein Herz für Kinder“

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