Kann sie in der Türkei gerettet werden?

Mit großen, traurigen Augen blickt die kleine Janja (6) in die Kamera. Sie würde so gerne mit ihren Freundinnen spielen und glücklich sein. Sie würde viel lieber in den Kindergarten gehen als ständig das Krankenhaus zu besuchen und Behandlungen über sich ergehen zu lassen die schmerzhaft sind und dem Mädchen aus Serbien Angst machen.

Noch ist sie zu klein, um zu verstehen, dass ihr Leben ernsthaft bedroht ist. Sie wünscht sich nur, dass endlich die schlimmen Schmerzen aufhören und alles so ist wie früher.

Vor einem Jahr stellten die Ärzte in Serbien fest, dass Janja an einem Hirntumor leidet. Der Tumor ist zwar gutartig, dennoch hatte er bereits ein enormes Ausmaß, sodass wichtige Hirnareale gequetscht wurden. Eine sofortige Operation war unumgänglich. Den Neurochirurgen ist es gelungen den Tumor weitesgehend zu entfernen. Aufgrund der Lage war ihnen eine vollständige Resektion nicht möglich. Seit dem Eingriff ist Janja stark eingeschränkt. Ihre rechte Körperhälfte ist motorisch instabil, sie kann nicht mehr richtg laufen und sprechen. Mit viel Training und Physiotherapie ist es aber gelungen, Fortschritte in der Motorik und Sprachentwicklung zu erzielen.

Leider ist Janjas Genesung nun aber durch einen erneuten Rückschlag gefährdet. Bei Kontrolluntersuchungen wurde festgestellt, dass der Tumor wieder stark angewachsen ist. Da die Kliniken in Serbien nur unzureichend mit modernen medizinischen Geräten ausgestattet sind, empfahlen die Ärzte eine Weiterbehandlung am Acibadem Krankenhaus in Istanbul.

Natasa (39) hat große Hoffnung, dass es den Ärzten in der Türkei gelingt, ihre Tochter zu heilen. Ihr größtes Problem ist jedoch die Finanzierung der Behandlung. Die Familie lebt von 500 Euro im Monat. Das Geld reicht gerade, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. in dieser Not erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Kosten zu übernehmen, damit Janja schnell Hilfe bekommt.

Bereits für Ende August ist die Operation geplant. Wenn es den Ärzten gelingt, den Tumor vollständig zu entfernen ist keine weitere Behandlung notwendig. Ansonsten wollen die Chirurgen mit einer Strahlentherapie das restliche Tumorgewebe vernichten, damit Janja endlich gesund wird und wieder fröhlich lachen und spielen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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