Stammzellen als Heilmittel

Janos’ Geburt vor 5 Jahren war dramatisch: Minutenlang wurde seine Gehirn nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Minuten, die sein Leben schon im Beginn entscheidend veränderten, den seitdem leidet er an diversen Spastiken und zerebralen Störungen.

Er kann nicht laufen, seine Muskulatur ist schwach, er hat kein Gleichgewichtsgefühl und kann nicht sprechen, lesen oder schreiben. Rund um die Uhr ist Janos deshalb auf Betreuung und Pflege angewiesen.

Inzwischen hat sich die ungarische Familie ganz gut mit der Situation arrangiert. Dennoch ist die Mutter verzweifelt auf der Suche nach Therapiemöglichkeiten, die ihrem Sohn das Leben leichter machen, denn Ungarn verfügt über keinerlei derartige moderne medizinische Einrichtungen.

Hoffnung gibt es für Maria, als sie vom X-Cell-Center in Köln hört, wo mittels einer Stammzellentransplantation degenerative Erkrankungen behandelt werden.

In dem neuartigen Verfahren werden ausschließlich körpereigene Stammzellen verwendet. Dem Patienten werden im ersten Schritt Knochenmarkproben aus dem Darmbeinkamm des Hüftknochens entnommen. Hieraus werden dann Stammzellen gewonnen, diese werden aufbereitet und dem Patienten dann ins Rückenmark gespritzt. Da Stammzellen zu den „intelligenten“ Zellen gehören, siedeln die sich dort an, wo sie gebraucht werden.

Mit erstaunlichen Erfolgen, denn den Kindern geht es nach der Transplantation besser, die Symptome ihrer Erkrankung verschwinden zwar nicht, werden aber deutlich gelindert.

Die Kosten einer solchen Behandlung belaufen sich auf rund 9000 Euro – Geld, was die ungarische Familie nicht hat.

„Ein Herz für Kinder“ hilft und ermöglicht Janos die Stammzellentransplantation.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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