Ein kleines Herz kämpft ums Überleben

Bei einer Vorsorgeuntersuchung in der 28. Schwangerschaftswoche haben die Ärzte in Russland Natalja (23) eine erschreckende Diagnose gestellt: Ihr ungeborenes Baby hat einen schweren Herzfehler – so schlimm, dass sie davon ausgingen, dass das Baby gleich nach der Geburt versterben würde.

„Wir raten Ihnen, das Kind abzutreiben, es wird sowieso nicht leben!“, waren die Worte der russischen Ärzte. Die junge Mutter war schockiert, doch ungeachtet dessen stand für sie fest, um dieses Kind kämpfen! Durch zwei Fehlgeburten zuvor ist nicht klar, ob Natalja jemals wieder schwanger werden kann.

Um die bestmögliche Versorgung ihres Kindes zu gewährleisten, entschloss sich Natalja, ihr Kind in Deutschland zur Welt zu bringen. Die Ärzte der Asklepios Klinik Sankt Augustin waren bereit der werdenden Mutter zu helfen. Für die anstehende Geburt und die dann folgende OP musste Natalja allerdings schon im Vorfeld rund 45 000 Euro aufbringen. Natalja: „Ich war schockiert. Ich wusste nicht, wo ich anfangen soll, damit mein Kind eine Lebenschance bekommt. Ich habe fast in jede Tür geklopft und nach Hilfe gebeten. Einige haben mir abgesagt, aber viele Menschen haben doch ein sehr offenes Herz für mich gehabt. Die haben das Leid mit mir geteilt und haben mir geholfen nach Deutschland einzureisen.“

Am 6. April 2012 erblickte der kleine Jean das Licht der Welt – der glücklichste Tag im Leben von Natalja. Er sah gesund und proper aus – doch leider bestätigten die Untersuchungen, den schweren Herzfehler, der bereits in Russland diagnostiziert wurde.

Jean wurde sofort nach der Geburt auf die Intensivstation gebracht. Am 6. Lebenstag war das Baby 8 Stunden operiert. Die Mutter: „Ich habe die ganze Zeit an den der Tür vor dem OP gewartet und gebetet , dass der liebe Gott uns nicht allein lässt.“

Die OP ist sehr gut verlaufen, die Ärzte waren zufrieden mit dem Verlauf. Doch wenig später gab es Komplikationen. Natalja: „Die Ärzte mussten sehr schnell handeln und haben es geschafft mein Kind zu retten. Jean wurde nach den Komplikationen zweimal operiert, insgesamt hat er jetzt in seinem ersten Monat drei schwere OPs bekommen, 12 Tage unter Narkose verbracht und jede Menge Schmerzen erlitten, und das alles nur, um zu LEBEN.“

Inzwischen geht es Jean viel besser, er konnte die Intensivstation bereits verlassen. Doch noch sind zwei weitere Operationen erforderlich. Dr. med. Hraška, Chefarzt der Kinderherz- und Thoraxchirurgie: „Jeans Herzfehler ist sehr komplex. Eine vollständige Beseitigung mit einer Operation ist dabei leider nicht möglich, aber das Kind hat die Möglichkeit, nach Durchführung der weiteren Operationsetappen, normal zu leben.“

Das Geld, welches Natalja zur Verfügung hatte, ist durch die nicht erwarteten Komplikationen und langen Aufenthalte auf der Intensivstation verbraucht. Ihr fehlen rund 60 000 Euro, von denen Jeans Leben abhängt. Natalja: „Nach den vielen schweren Tagen während der Schwangerschaft, hat uns der Vater des Kindes im Stich gelassen, sodass ich ganz allein mit meiner Sorge bin. Ich habe kein Einkommen.“

Verzweifelt fleht sie: „BITTE HELFEN SIE MIR, MEINEN KLEINEN SOHNENSCHEIN ZU RETTEN. ER IST MEIN EIN UND ALLES, DAS EINZIGE, WAS ICH NOCH IN DIESEM LEBEN HABE!“

Die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ hat sich bereit erklärt, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen, doch wir brauchen auch Ihre Hilfe, damit die folgenden Operationen bezahlt werden können.

BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“

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„Ein Herz für Kinder“

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