Ein Leben ohne Schmerzen

Emsig nuckelt Jelson (1) an seiner Trinkflasche, schaut mit seinen schönen dunklen Augen in die Kamera. Ein süßer kleiner Knirps aus Angola, der in seinem kurzen Leben schon viel Leid durchstehen musste.

Seit Jahren herrschen in diesem südafrikanischen Land Not und Gewalt, unter der besonders die Kinder leiden. Speziell Jelson leidet an einer Knochenhautentzündung, die in Angola nicht behandelt werden kann. Es mangelt an allem: Ärzten, Krankenschwestern, Betten im Krankenhaus und dem notwendigen medizinischen Versorgungsmaterial, um die Entzündung richtig behandeln und heilen zu können.

Wochenlang litt der kleine Junge unter schlimmsten Schmerzen. Sein Oberschenkel war durch die Erkrankung stark angeschwollen, es hatte sich bereits ein Abzess gebildet. Der Lymphknoten im linken Becken schwoll tischtennisballgroß an, die Knochen hatten sich bereits verformt.

Verzweifelt suchten Jelsons Eltern Hilfe, doch die gab es nirgendwo im tiefarmen Angola. Zum Glück wurde das „Friedensdorf international“ auf den Jungen aufmerksam und holte ihn sofort nach Deutschland. Seit Anfang des Jahres wird er im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover behandelt.

Insgesamt sechs mal wurde der kleine, tapfere Knirps schon operiert, um die Abzesse und Entzündungsherde auszuräumen. Bei den Untersuchungen stellte sich zudem heraus, dass auch die linke Hüfte bereits versteift war, sodass er sich nur unter schlimmsten Schmerzen bewegen konnte.

Trotzdem die Ärzte in Hannover honorarfrei arbeiten, sind hohe Krankenhauskosten aufgelaufen, die von der Klinik allein nicht bezahlt werden können. „Ein Herz für Kinder“ sagte deshalb Unterstützung zu, denn ohne den großartigen Einsatz der Ärzte hätte Jelson ein Leben in komplett Invalidität gedroht. So aber hat er die Chance, wieder ganz gesund zu werden und ohne Schmerzen aufzuwachsen.

„Ein Herz für Kinder“

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