Ein kleines Herz braucht Hilfe

Janet (30) lebt mit ihrem Mann William (34) und den Kindern Debroah (5), Tabitha (2) und Baby Josiah (3 Monate) im größten Slum Nairobis. Die Freude über die Geburt ihres dritten Kindes ist seit einigen Wochen allerdings von großer Sorge überschattet, denn ihr kleines Mädchen leidet an einem schweren Herzfehler.

Josiah ist als Frühchen zur Welt gekommem, doch nur zwei Tage nach der Geburt musste Janet das Krankenhaus wieder verlassen, da die Ärzte keine weitere Überwachung für notwenig hielten. Nach einer Woche wurde das Baby plötzlich ganz Geld und Janet eilte mit ihrem Neugeborenen zurück in die Klinik. Die Gelbsucht konnte erfolgreich behandelt werden. Bei weiteren Untersuchungen stellte eine Ärzte dann Herzgeräusche fest. Eine weitere Ultraschalluntersuchung konnte in dem Krankenhaus nicht durchgeführt werden, da das Gerät kaputt war. Janet borgte sich Geld bei Freunden und der Familie und bezahlte eine Untersuchung an einem privaten Krankenhaus. Dabei konnte die genaue Diagnose gestellt werden, durch die klar wurde, dass Josiah dringend am offenen Herzen operiert werden muss.

In Kenia ist allerdings eine solch komplizierte Operation nicht möglich, denn die Kliniken sind nicht mit den dafür notwendigen Geräten ausgestattet. Eine deutsche Hebamme wird auf den dramatischen Fall aufmerksam und nimmt Kontakt mit dem Universitätsklinikum Erlangen auf, wo sich die Ärzte bereit erklärten, Josiah zu behandeln.

Allerdings ist die überlebenswichtige OP auch mit hohen Kosten verbunden, die die Familie nicht aufbringen kann. William arbeitet als Nachtwächter und verdient gerade mal 82 Euro im Monat. Davon muss seine ganze Familie leben.

Viele Helfer und auch „Ein Herz für Kinder“ erklärten sich bereit, der Familie zu helfen. So ist es nun möglich, dass Josiah in Deutschland operiert und gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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