Neue Trainings-Ausstattung

In 2008 haben sich die Polizei Goslar, der Weiße Ring und ein Jugendzentrum zusammengesetzt und überlegt wie sie ein sinnvolles Jugendprojekt in dem quirligen Stadtteil Goslar Jürgenohl schaffen können.

Dabei wollten sie Kindern und Jugendlichen einen Weg aufzeigen, wie sie ihre Kraft und Bewegungsdrang sinnvoll einsetzen können. Wichtig dabei war, dass das den Teilnehmern dabei keine Kosten entstehen, auch sollten Vorurteile gegen andere Nationalitäten abgebaut werden.

Der Gründer des Vereins ist Sportausbilder bei der Polizei und Trainer im Boxsport seit 25 Jahren. Alle verletzenden Elemente des Boxens wurde herausgenommen, so dass die Bandbreite des Amateurboxsportes mit den technischen und konditionellen Trainingselementen sowie Sparring übrig blieb: Ganz klare Regeln werden aufgestellt wie keine Straftaten in der Freizeit oder Schulzeit, keine Beleidigungen, absoluter Respekt und Höflichkeit. Ein Verstoß gegen die Regeln führt zu sofortigen Ausschluss aus dem Team.

Die Startfinanzierung wurde damals durch den Weißen Ring aufgebracht, allerdings ist die Ausstattung längst nicht mehr ausreichend.

An dem Training nehmen fast nur Migrantenkinder teil. Das Boxteam besteht derzeit  aus 75 Kindern und Jugendlichen aus 10 Nationen (Armenien, Türkei, Deutschland, Polen, Afghanistan, Bosnien, Polen, Brasilien, Irak), 40 davon sind unter 18 Jahren. Auch 12 Mädchen sind dabei.

Damit das Projekt mit den Kindern weiter durchgeführt werden kann, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, den Verein zu unterstützen. So konnte neue Trainingsmittel, Boxhandschuhe und Bekleidung angeschafft werden.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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