Ärzte in Deutschland haben ihn gerettet

Herzkranker Kacper brauchte Hilfe

04.01.2010

Der kleine Kacper kam in Lodz mit einem schweren Herzfehler zur Welt, der in 3 Etappen operiert werden musste. Jetzt ist sein Herz gesund.

Mit großen, traurigen Augen schaute uns der kleine Kacper (2) aus Polen an. Er wusste, dass er schwer krank war und ohne schnelle Hilfe keine Chance hatte, zu überleben.

Er kam in Lodz mit einem schweren Herzfehler zur Welt, der in 3 Etappen operiert werden musste. Bereits 10 Tage nach seiner Geburt, lag er zum ersten Mal auf dem OP-Tisch – ohne den Eingriff hätte er nicht überlebt. Kacper wurde ein Katheder eingesetzt, der sein schwaches Herz entlasten sollte.

Vor wenigen Monaten erfolgte dann die zweite Herz-OP. Doch auch die konnte sein Leben noch nicht retten. Ein letzter Eingriff war notwendig, um sein kleines Herz wieder gesund zu machen. Da aber in Polen die Wartezeit für Herz-Operationen extrem lang ist, wandten sich die Eltern verzweifelt an Prof. Malec vom Uniklinikum München.

Die Eltern hatten Angst, dass ihr Sohn die lange Wartezeit nicht überleben könnte und hofften deshalb auch die Hilfe des renommierten Professors. Nach Sichtung der Befunde bestätigte er den Eltern, dass der Eingriff so schnell wie möglich durchgeführt werden musste, da es sonst zu Komplikationen gekommen wäre, die den Zustand von Kacper verschlechtert hätten.

Allerdings fehlte den Eltern das Geld, um ihr schwer krankes Kind in Deutschland behandeln. „Ein Herz für Kinder“ half sofort. Er musste viel durch machen, doch das Ziel, ganz gesund werden ist jetzt endlich erreicht.

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