OP in den USA soll Kaja helfen

Ein normale Kindheit mit unbeschwertem Spielen und Lebensfreude kennt Kaja (9) nicht. Das Mädchen kam in Polen mit einer sehr seltenen Erkrankung – dem kraniofazialen Dysmorphiesyndrom, auch Apert-Syndrom genannt – zur Welt.

Bei diesem Krankheitsbild verschließen sich die beiden Schädelkranznähte vorzeitig, wodurch es während des Wachstums des Gehirns zu Fehlentwicklungen kommt, die durch die Verformung des Schädels ausgelöst werden. Hinzu kommen Verwachsungen an Händen und Füßen und nicht selten können auch innere Organe Fehlbildungen aufweisen.

Mehrfach wurde Kaja bereits in Polen operiert – allerdings ohne großen Erfolg, denn den polnischen Ärzten fehlt es an Erfahrung in der Behandlung solch seltener Krankheiten.

Kajas Situation wird durch immer wieder kehrende Atemstillstände zusätzlich erschwert, die besonders häufig in der Nacht auftreten.

Deshalb sind dringend weitere Operationen notwendig, die sich allerdings kein Arzt in Polen zutraut. Über Helfer in Polen bekam Mutter Angelika (38) Kontakt zu einem amerikanischen Spezialisten am Medical Center in Dallas, der seit Jahren erfolgreich Kinder mit einem Apert-Syndrom behandelt.

Nachdem er sich die Befunde von Kaja angesehen hat, sieht er gute Chancen, dass sie nach einer weiteren Operation ein normales Leben führen kann. Die Eltern wünschen sich nun nichts sehnlicher, als das Kaja in die USA reisen und operiert werden kann. Doch der Erfüllung dieses Wunsches stehen die hohen OP-Kosten im Wege, die die Eltern nicht vollständig aus eigenen Mitteln aufbringen können.

Damit Kaja endlich gesund wird und ein unbeschwerteres Leben als bisher führen kann, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, sich an den Behandllungskosten zu beteiligen. Der Wunsch nach der OP in den USA rückt nun in greifbare Nähe.

„Ein Herz für Kinder“

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