„Fröhliche Schwälbchen“ lernen in Ruanda

Viele Menschen in Ruanda leiden noch immer unter den Folgen des Genozids von 1994, in dem 800 000 Tutsi auf grausamste Weise in 100 Tagen ermordet wurden. Die Spuren sind überall zu sehen. Besonders die Kinder sind von Armut und Krankheit betroffen. Viele sind Waisen oder Straßenkinder, die trotz bestehender Schulpflicht nicht zur Schule gehen können, weil die sozialen und materiellen Vorraussetzungen fehlen.

Das Kinderhilfsprojekt „Hirondelles joyeux-joyeuses“ (übersetzt „fröhliche Schwälbchen“) will diese benachteiligten Kinder auffangen und baute in Kigali (District Gassavo) eine Schule mit Kinderhaus, wo die kleinen Schützlinge nicht nur die Chance bekommen, zu lernen, sondern auch ein neues Zuhause gefunden haben.

Der Unterricht ist vielseitig und fördert auch die Lebensfreude und Kreativität der Kinder. Darüberhinaus erhalten sie hier regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend zu trinken – das einzige, was ein Großteil der Kinder täglich zu sich nimmt.

Zur Zeit werden in dem Hilfsprojekt 42 Kinder in der Vorbereitungsschule im Alter von 9 bis 18 Jahren betreut und 128 Kinder in der Grundschule in Gassavo. Nach ca. einem Jahr wird der Teil der Kinder, der die Voraussetzungen für den regulären Schulbesuch erfüllt, der Grundschule in den entsprechenden Jahrgangsstufen zugeführt. Drei ausgebildete Lehrer und eine Erzieherin betreuen die Kinder.

Um die Arbeit fortführen zu können, ist „Hirondelles joyeux-joyeuses“ dringend auf Hilfe angewiesen und die kommt auch von „Ein Herz für Kinder“. So konnten Schuluniformen, Nahrungsmittel und Schulmaterialien angeschafft werden, die den Kindern die Chance für ein besseres Leben und eine Zukunft geben.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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