Plötzlich lief Kinga blau an

Als die kleine Kinga Liliana vor acht Monaten auf die Welt kam, konnte niemand vorahnen, dass sie einen schweren Herzfehler haben würde. In allen Untersuchungen während der Schwangerschaft sagten die Ärzte Katarzyna (29), dass mit ihrem Baby alles in Ordnung sei. Um so größer war bei der jungen Mutter und ihrem Mann Krzysztof (31) die Freude, als Kinga geboren wurde.

Wenige Stunden nach der Geburt spitzte sich die Situation dann dramatisch zu. Katarzyna: „Plötzlich lief meine Tochter blau an. Sofort wurde sie zum Schlesischen Zentrum für Herzkrankheiten in Zabrze gebracht, wo der angeborene Herzfehler festgestellt wurde.“

Einen Monat verbrachte das tapfere Mädchen auf der Intensivstation, wo es den Kinderherzchirurgen zunächst durch einen Stent gelang, den Zustand von Kinga zu stabilisieren.

Jede Woche musste Katarzyna mit ihrem Kind zu Kontrolluntersuchungen in das Herzzentrum. Die dringend notwendige Operation lehnten die Ärzte allerdings ab, weil ihnen für den Eingriff aufgrund der Komplexität die Erfahrung fehlt.

Katarzyna: „Kingas einzige Chance, das Erwachsenenalter zu erreichen, waren zwei Operationen, die in München von Professor Malec durchgeführt wurden.“

Weil Kingas Zustand lebensbedrohlich war, musste der Eingriff so schnell wie möglich durchgeführt werden. Dafür aber fehlte den Eltern das Geld. Sie haben keine eigene Wohnung, leben im Haus der Schwiegereltern und verdienen gerade soviel Geld, um den täglichen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

„Ein Herz für Kinder“ und der polnische Verein „Cor Infantis“ halfen dem Mädchen, sie konnte in München operiert werden. doch nach dem Eingriff blieb plötzlich das Herz des Kindes stehen, sie konnte nicht mehr gerettet werden.

„Ein Herz für Kinder“

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