Kirill will leben und brauchte dafür Hilfe

Natalia (29) weinte die ganze Nacht, nachdem sie ihren kleinen Sohn Kirill (5) auf die Welt gebracht hatte. Es waren keine Tränen des Glücks, sondern der Verzweiflung. Denn wenige Minuten nach der Geburt musste der Junge auf die Intensivstation verlegt werden, weil sein Herz nicht richtig arbeitete.

Für die Mutter und ihren Mann Andrej (30) ein Riesenschock, denn nichts deutete darauf hin, dass das Baby krank zur Welt kommen würde. Natalia: „Im Verlauf der Schwangerschaft, die zwar schwer war, hat keiner der Ärzte gesagt, dass etwas mit dem Herzen beim Kind nicht stimmte.“

Statt ihr Baby auf dem Arm zu halten, konnte die Mutter ihren Sohn in den ersten Wochen nur durch die Fensterscheibe auf der Intensivstation sehen. Er wurde an eine Sauerstoffmaske angeschlossen und durch eine Sonde ernährt.

Nach vier Wochen des Bangens, war der Zustand von Kirill so stabil, dass er nach Hause entlassen werden konnte. Alle vier Wochen musste er zu Untersuchungen ins Krankenhaus

Seine Mutter erzählt: „Kirill wächst als schwaches, kränkliches Kind heran. Er ist aber ein zärtlicher und liebevoller Sohn. Er würde so gerne tanzen. Aber wir fürchten, dass diese Anstrengung zuviel für ihn ist. Deshalb müssen wir ihm das leider verbieten.“

Mit jedem Jahr, das verging, wurde Kirills Herz schwächer. Er wurde schnell müde und litt auch zunehmend unter Atemnot. Eine Operation zur Behebung des Herzfehlers wurde immer dringender. Dennoch rieten die russischen Ärzte, weiter zur warten, bis der Junge größer war.

Die Eltern hatten Angst, dass ihr Sohn die Wartezeit nicht überleben könnte. Deshalb nahmen sie Kontakt mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin auf, wo sich die Spezialisten sofort bereit erklärten Kirill zu operieren.

Natalia: „Die Operation ermöglicht Kirill ein normales Leben ohne Beschränkungen zu führen. Er wird tanzen lernen können, was er so gerne hat. Die deutschen Ärzte sagen, dass die Operation möglichst früh vorgenommen werden soll, solange keine unumkehrbaren Änderungen im Herzen des Kindes eingetreten sind.“

Das Problem: Die Behandlungskosten. Die Familie war nicht in der Lage die Operationen zu bezahlen. Andrej ist durch die Wirtschaftskrise arbeitslos geworden, die Familie lebt von dem Geld, was Natalia verdient – umgerechnet 180 Euro im Monat.

„Ein Herz für Kinder“ sagte Unterstützung zu. Natalia: „Danke, dass Sie uns nicht in unserer Not allein gelassen haben. Kirill hat noch alles vor sich, er ist noch so klein. Wir  wollen sein Lachen hören, einfach wissen, dass es ihm gut gehen und sein Herz schlagen wird.“

„Ein Herz für Kinder“

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