Kita der Hoffnung

In Malawi einem der ärmsten Länder der Welt stirbt jedes fünfte Kind noch vor Erreichen des fünften Lebensjahrs. Um dieser erschreckenden Kindersterblichkeit entgegenzuwirklen enganiert sich der Verein Malawihilfe in dem Land und versucht die Bevölkerung durch Zuwendung und Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen.

Gegründet wurde der Verein 2009, jedoch war das nur eine Fortsetzung der durch die Kirchengemeinde Gelnhausen Meerholz-Hailer durchgeführte Projektarbeit in Malawi. Kamaoza Longwe, ein Wirtschafts- und Entwicklungsberater im Ruhestand, begleitet die Projekte vor Ort ehrenamtlich und fachgerecht.

Im Dorf Lukalazi (bei Mzuzu im Norden Malawis) ist es für die Frauen eine große Erleichterung, wenn die Kinder im Kindergarten betreut sind, da sie meist schwer auf den Feldern arbeiten und deshalb die kleinen Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen können. Derzeit werden etwa 20 Kinder in der Dorfkirche abwechselnd von Müttern betreut. Allerdings ist der Platz nicht ausreichend. Mit der Errichtung eines Kindergartens können 70 Kinder, die einen Platz benötigen, untergebracht werden.

Deshalb soll in dem Dorf ein Gebäude mit zwei Klassenräumen, einem Speiseraum, einem Ruheraum und einer Küche entstehen. Die Kinder sollen dann von vier Betreuerinnen, die von der Dorfkirche gestellt werden, versorgt werden. Pro Kind wird eine monatliche Gebühr von 2 Euro erhoben. Die Waisenkinder, die bei Verwandten leben, haben den Platz kostenfrei.

Da der deutsche Verein die Baukosten nicht allein aus eigenen Mitteln tragen kann, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, das Projekt zu untersützen – und gewährleistet so eine gute Betreuung der kleinsten Bewohner von Lukalazi.

„Ein Herz für Kinder“

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