Geräte für Kinderkrebs-Klinik

In Guatemala ist die Mehrheit der Bevölkerung sehr arm. Es gibt es für viele kranke Kinder keinen Zugang zu den medizinischen Einrichtungen, ihre Krankheiten können nicht rechtzeitig diagnostiziert werden.

In den meisten Fällen sind die Eltern nicht in der Lage, die Kosten der Behandlung ihrer Kinder zu bezahlen, auch wenn sie diagnostiziert werden. Besonders bei schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs scheint die Situation für die betroffenen Familien nahezu aussichtslos. 55 Prozent der diagnostizierten Krebsfälle können nicht richtig behandelt werden, zudem sind 50 Prozent der Kinder unterernährt.

Doch Hilfe gibt es im nationalen Kinderkrankenhaus in Guatemala Stadt – der einzigen Klinik im ganzen Land, die auf die Diagnose und Behandlung krebskranker Kinder spezialisiert ist und die erkrankten Kinder meist kostenlos versorgt.

Jedes Jahr werden 410 neue Krebs-Fälle registriert und über 275 chirurgische Eingriffe erfolgen nach der Diagnose. Allerdings muss sich die Kinderklinik viele OP-Geräte von einem Nachbar-Krankenhaus ausleihen (Eingriffe am Brustkorb, im Unterleib, orthopädische Eingriffe), da ein großer Mangel an diversen Geräten besteht.

Mit eigenem und neuem chirurgischem Instrumentarium soll das Infektionsrisiko durch veraltete, geliehene Geräte vermindert werden, ebenso wird die Wartezeit für dringend notwendige OPs deutlich verkürzt.

Da die Kosten für die Neuanschaffung der Geräte nicht durch die Klinik getragen werden können, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Einrichtung zu unterstützen. Sobald die neuen Geräte einsatzbereit sind, ist eine bessere und gezieltere Versorgung der kleinen Krebspatienten gesichert.

„Ein Herz für Kinder“

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