Woche der Wiederbelebung

Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Aber auch jeder kann helfen: Es ist ganz einfach, man kann nichts falsch machen. Im Gegenteil: Geeignete Sofortmaßnahmen steigern die Überlebenschance der Betroffenen um ein Vielfaches.

Unter dem Motto „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation“ und der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit fand die bundesweite Woche der Wiederbelebung vom 16.9. bis 22.9.2013 statt. In zahlreichen Aktionen wurde gezeigt, wie leicht es ist, ein Leben zu retten: „Prüfen. Rufen. Drücken.“ ist die Erfolgsformel.

Von 100 000 Einwohnern erleiden jedes Jahr rund 50 – 80 Personen einen Herzstillstand. Damit werden rund 40 000 – 64 000 Menschen pro Jahr in das Reanimationsregister aufgenommen. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass durch eine optimale Laienreanimation die Überlebensrate bei Reanimationen verdoppelt bis verdreifacht werden kann.

Den Fachärzten der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums Osnabrück war es im Rahmen der Aktionswoche ein besonderes Anliegen, auch Schülern beizubringen, wie sie im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes an einem Unglücksort Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen können.

„Ein Herz für Kinder“ unterstützte diese Präventionsmaßnahme und sorgte dafür, dass 580 Reanimationspuppen angeschafft werden konnten. In Kooperation mit verschiedenen Osnabrücker Schulen erlernten Schüler von 12-18 Jahren die Laienreanimation. Diese Weiterbildung bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil (eine Schulstunde) wurde von den Lehrkräften der Schulen durchgeführt, der praktische Teil von Ärzten der Klinik. Unter Aufsicht konnten die Schüler die Wiederbelebung an einer Reanimationspuppe üben.

 

„Ein Herz für Kinder“

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