Tumor an der Wirbelsäule

Seit zwei Jahren ist für Kristina (16) nichts mehr so, wie es einmal war. Das sonst so fröhliche Mädchen aus der Ukraine kann nicht mehr zur Schule gehen oder ihre Freunde treffen. Statt in ihren behüteten Zuhause zu sein, verbringt sie die meisten Tage im Krankenhaus. Ihr droht eine Querschnittslähmung, wenn sie nicht ganz schnell Hilfe bekommt.

Mit Rückenschmerzen begann der Leidensweg des Teenager. Jeden Tag hatte das Mädchen Beschwerden, die immer schlimmer wurden. Ihre Eltern Igor und Oksana brachten sie zum Arzt, der zunächst eine Skoliose vermutete.

Oksana erzählt: „Es wurden Massagen und ein spezielles Korsett verordnet. Doch es wurde und wurde nicht besser. Das Gangbild verschlechterte sich dramatisch, sie klagte über Sensibilitätsstörungen im Arm.“

Deshalb ging die Mutter mit ihrer Tochter zu einem weiteren Arzt, der den Verdacht äußerte, dass es etwas Ernsteres sein müsste als Skoliose. Und die Vermutungen des Mediziners wurden durch weitere Untersuchungen bestätigt. Das Mädchen hatte einen Tumor an der Wirbelsäule.

Die Ärzte in der Ukraine versuchten die Geschwulst zu entfernen, doch während der OP zeigte sich, dass das tumoröse Gewebe so sehr von Gefäßen durchsetzt war, dass man es nicht entfernen konnte.

Die Ärzte konnten nur noch eine Behandlung im Ausland empfehlen und deshalb wandten sich die verzweifelten Eltern an die Medizinische Hochschule Hannover.

Nach einen Gespräch mit den Spezialisten schöpften die Eltern endlich wieder Mut, denn in Hannover bestehen gute Chancen, Kristina erfolgreich zu operieren und damit eine Querschnittlähmung zu verhindern.

Allerdings bereiteten die anstehenden Kosten von 21 000 Euro der Familie weitere Sorgen, denn sie sind nicht in der Lage dieses Geld aufzubringen.

Durch die Hilfe von „Ein Herz für Kinder“ konnten aber auch diese Sorgen der Familie genommen, denn die BILD-Hilfsorganisation trägt einen Großteil der Behandlungskosten.

Jetzt endlich hat Kristina die Chance, wieder ganz gesund zu werden und wird nach erfolgreicher Operation hoffentlich ganz schnell die Sorgen der vergangenen Monate und Jahre vergessen können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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