Strahlentherapie nach Hirntumor-OP

Leotrim (11) erkrankte kürzlich an einem kindlichen Hirntumor. Die Erstbehandlung wurde in der Universitätsklinik im Kosovo in der neurochirurgischen Abteilung mittels einer Operation durchgeführt. Erschwerend kam tumorbedingt ein obstruktiver Hydrocephalus hinzu, d.h. das Nervenwasser hatte sich im Kopf gestaut. Der „Überdruck“ wurde mit einem ventricoloperitonalem Shunt – einer Art „Ablassventil“ – durch die dortigen Kollegen versorgt.

Histopathologisch wurde ein Ependymom WHO-Grad II nachgewiesen. Der Tumor konnte vollständig entfernt werden. In Europa würde in Anlehnung an die
Kinderhirntumorstudie HIT-2000-Studie im Anschluss an die Operation eine Radiotherapie durchgeführt werden.

Da eine solche strahlentherapeutische Behandlung im Kosovo nicht möglich ist, wandte sich die Famlie von Leotrim an ihre Verwandten in Neutraubling (Bayern). Diese suchten den Kontakt zur katholischen Kirche in Neutraubling, der sich wiederum mit der Universitätsklinik Regensburg in Verbindung setzte und um Hilfe bat.

Die Radiotherapie ist zwingend notwendig und musste so schnell wie möglich begonnen werden, da ohne diese die Wahrscheinlichkeit eines lebensbedrohenden Rezidivs sehr hoch ist.

Die voraussichtlichen Kosten der strahlentherapeutischen Behandlung können die Eltern allein nicht aufbringen, deshalb sagte „Ein Herz für Kinder“ Unterstützung zu, sodass die dringend notwendige medizinische Behandlung durchgeführt werden kann. Die Lebenserwartung von Leotrim kann so deutlich verbessert bzw. verlängert werden.

„Ein Herz für Kinder“

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