Kleines Herz gerettet

Eigentlich sollte der 8. Dezember der glücklichste Tag im Leben von Shemsije (32) werden: Da nämlich kam ihre seit langem ersehnte Tochter Lorisa zur Welt. Doch das Mutterglück ihr Neugeborenes auf dem Arm halten zu können, währte nur wenige Minuten.

Plötzlich bekam Lorisa nicht mehr richtig Luft und röchelte nur noch. Sofort gaben die Ärzte im Kosovo dem Mädchen Sauerstoff – alles normalisierte sich wieder. Doch schon da ahnten die Mediziner, dass die Ursache für die Atembeschwerden eine Schlimmere sein musste.

Eingehende Untersuchungen bestätigten den schlimmen Verdacht: Lorisa wurde mit einem Ventrikel-Septum-Defekt geboren. Für Shemsije und ihrem Mann Ekrem (41) brach eine Welt zusammen, als sie erfuhren, dass ihr gerade geborenes Kind schwer herzkrank ist und ihr im Kosovo nicht geholfen werden kann. Den Ärzten fehlt die Erfahrung, um eine komplizierte OP am offenen Herzen durchführen zu können.

Als Lorisas Onkel, der in Deutschland lebt, von dem traurigen Schicksalsschlag hörte, setzte er alles daran, um seine Nichte zu retten. Er sprach mit den Kardiologen vom Uniklinikum Bonn, die sich bereit erklärten, das Mädchen zu operieren.

Da die Eltern kein Geld hatten, wandte sich der Onkel an „Ein Herz für Kinder“ und bat um Hilfe für Lorisa.

Die BILD-Hilfsorganisation sagte sofort Unterstützung zu – so konnten die Behandlungskosten gedeckt werden. Ein Leben, das gerade erst begonnen hat, konnte gerettet werden.

„Ein Herz für Kinder“

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