Hilfe für Blumenkind Luljeta kam zu spät

Luljeta heißt übersetzt „blühendes Leben“. Was könnten sich Eltern mehr für ihr Kind wünschen…

Doch im Fall der kleinen Luljeta (2) aus dem Kosovo ist das allerdings nicht so, denn schon bei der Geburt stellten die Ärzte einen Wirbelsäulendefekt, einen Wasserkopf und Klumpfüßchen fest.

Nach mehreren Operationen am Uniklinikum in Pristina wurden die verzweifelten Eltern wieder nach Hause geschickt. Die Mediziner konnten für das Mädchen nichts tun und schlimmer noch: Jetzt kam auch eine Lähmung in den Beinen dazu.

Keiner findet die Ursachen für Luljetas Leiden, denn in dem vom Bürgerkrieg geschwächten Land ist eine gute medizinische Versorgung gerade auch bei seltenen Erkrankungen noch nicht möglich.

Mutter Lavdije und Vater Gazmend wissen nicht weiter, denn die arme Familie kann sich eine Behandlung der Tochter im Ausland nicht leisten.

Durch Spendenaktionen in Deutschland kam dann der erste Hoffnungsschimmer: Die Familie konnte mit Medikamenten, Kleidung, Nahrung und einem Kinderwagen für Luljeta versorgt werden.

Die Helfer wollten alles daran setzen, dass das kranke Mädchen auch nach Deutschland zu einer genauen Diagnostik zu holen. „Ein Herz für Kinder“ stellte die nötigen Gelder für eine umfassende Untersuchung am Klinikum in Stuttgart bereit.

Doch dann die dramatische Wende: „Blumenkind“ Luljeta bekam eine Hirnhautentzündung. Ihr kleiner kranker Körper hatte nicht die Kraft dagegen anzukämpfen. Sie starb zu Hause in den Armen ihrer Eltern.

„Ein Herz für Kinder“

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