Herzkatheder-Untersuchung in Homburg

Mahmud (4) möchte so gerne mit seinen Freunden Fussball spielen, laufen, rennen, klettern. Doch während die anderen Kinder fröhlich tollen, kann er nur zusehen. Sein Herz ist krank, er darf sich keinerlei Anstrengungen und Belastungen aussetzen.

Der Junge aus dem Irak leidet seit seiner Geburt an einem schweren Herzfehler, die Anatomie des Organs ist nicht normal.

Weil die Situation im Irak nach dem Krieg und die schwierige innenpolitische Lage immer noch gefährlich ist, beschlossen Mahmuds Eltern ihre Heimat zu verlassen. Sie sind nach Bulgarien geflohen und haben dort Asyl gefunden. Mahmud kam in seiner neuen Heimat zur Welt. Leider ist aber auch in Bulgarien die medizinische Versorgung nicht optimal, viele Krankenhäuser sind nicht nach modernstem Standard ausgestattet. Zwar konnte Mahmuds Herzfehler hier diagnostiziert werden, allerdings gibt es für den Jungen keinerlei Behandlungsmöglichkeit. Die einzige Option ist eine Operation, die aber aufgrund der mangelnden Ausstattung nicht durchgeführt werden kann.

In ihrer Not wandten sich die Eltern an das Universitätsklinikum Saarland, wo sich Herzspezialisten bereit erklärten Mahmud zu untersuchen, um dann einen Behandlungsplan festzulegen. Die Kosten hierfür sind von den Eltern zu tragen. Da sie monatlich nur sehr wenig Geld zur Verfügung haben, das sie für den Lebensunterhalt benötigen, war es ihnen unmöglich, den Aufenthalt in Deutschland zu finanzieren.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, die Untersuchungskosten zu bezahlen, damit Mahmud endlich die Chance bekommt, wieder ganz gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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