Zuflucht für missbrauchte Mädchen

Diese Zahl schockiert: Jedes Jahr werden rund 15 000 Frauen und Mädchen nach Indien verschleppt und dort zur Prostitution gezwungen. Sie gehen durch die Hölle, denn Monate und Jahre schwerster körperlicher und seelischer Misshandlung folgen.

Die meisten Mädchen können die Bordelle erst verlassen, wenn sie zusammengebrochen oder krank sind (HIV). Einigen wenigen gelingt die Flucht.

Mit etwas Glück finden sie Zuflucht bei Maiti Nepal. Die Hilfsorganisation wurde 1993 gegründet und kämpft gegen Kinderprostitution und Menschenhandel.

Video: Maiti in Nepal

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Das Rehabilitations-Zentrum von Maiti („Haus der Mutter“) in Katmandu bietet heute rund 400 Frauen und Mädchen Schutz, medizinische und psychologische Versorgung und die Möglichkeit einer handwerklichen Ausbildung. Für jüngere Mädchen ist eine Schule angegliedert sowie ein Kindergarten für Waisen und Kinder der Verschleppungsopfer.

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Außerdem hat die Organisation an den Grenzen zu Indien Kontrollpersonal postiert und so genannte „Transit Homes“ eingerichtet. Hier finden unmittelbar aus Indien zurückgekehrte Frauen eine erste Zuflucht, lernen lesen und schreiben.

Video: Maiti-Heime in Nepal

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„Ein Herz für Kinder“ unterstützte bereits 2005 zusammen mit dem Verein „Entwicklungshilfe Baden-Württemberg“ zwei Mädchenheime von Maiti in Birgunj und Kanchanpur.

Und auch 2015 setzt die BILD-Hilfsorganisation das Engagement für Maiti fort. Denn leider ist die Zahl nepalesischer Mädchen, die nach Indien verschleppt werden, immer noch erschreckend hoch. Deshalb unterstützt „Ein Herz für Kinder“ das Kinderschutzzentrums Gashala in Kathmandu und das Übergangs-Mädchenheim an der indischen Grenze in Birgunj/Nepal.

„Ein Herz für Kinder“

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