Der lange Leidensweg des kleinen Maksym (5)

Mühsam geht der kleine Maksym (5) Schritt für Schritt zurück in ein normales Leben. Bis vor kurzem war daran nicht zu denken, denn lange Zeit war nicht klar, ob der Junge aus der Ukraine überhaupt überleben würde.

Maksyms Leben gleicht einer Achterbahnfahrt zwischen Leben und Tod! Das ist seine dramatische Geschichte!

Der Junge wurde vollkommen gesund geboren und war das ganze Glück von Oksana (28) und Dmitry. Mit einem Jahr und drei Monaten litt der Junge plötzlich unter ständigem Erbrechen und Kopfschmerzen. Zunächst glaubten die Ärzte an einen Infekt, doch als die Symptome nicht besser wurden, stellten die ukrainischen Mediziner bei weiteren Untersuchungen fest, dass das Kind an einem Hirntumor leidet.

Die Geschwulst war bereits riesengroß und musste in einer Not-Operation entfernt werden. Oksana: „Wir waren geschockt und konnten nicht glauben, dass soviel Unglück über unserer Familie kam. Wir hatten doch schon vielen Pläne für die Zukunft unseres Sohnes.

Nach der OP befand sich Maksym wochenlang in einem kritischen Zustand. Er entwickelte auch noch einen Lungenentzündung, durch die plötzlich seine Atmung aussetze. Er musste per Magensonde künstlich ernährt werden, weil er nicht mehr selbstständig atmen konnte, wurde auch noch ein Tracheostoma gelegt.

3 Monate kämpften die Ärzte auf der Intensivstation um den kleinen Maksym und gewannen schließlich den Kampf um sein Leben. Ende 2006 konnte Maksym nach einem langen Martyrium endlich aus der Klinik entlassen werden. Oksana: „Das war unser erster Sieg!“

Maksym musste sich immer noch einer Chemotherapie unterziehen, die Mitte 2007 abgebrochen wurde, weil der während der Behandlung mit Hepatitis C infiziert wurde. Wieder ein schlimmer Rückschlag, durch den der Junge beinahe gestorben wäre.

Da die ukrainischen Ärzte den Jungen mit dieser erneuten Erkrankung nicht mehr behandeln konnte, wurde er mit einem Ambulanzflugzeug nach Deutschland gebracht.

Im Neurologischen Krankenhaus und Rehabilitationszentrum Gallingen schafften es die Ärzte schließlich, Maksyms Leben erneut zu retten. Der Shunt, der immer noch im Kopf implantiert war, konnte endlich wieder entfernt werden und auch auf die künstliche Ernährung war der Junge nach der Behandlung in Deutschland nicht mehr angewiesen.

Das Tracheostoma allerdings wollten die deutschen Ärzte nicht entfernen, da Maksym durch die vorangegangenen Behandlungen zu geschwächt war.

Inzwischen ist Maksym wieder in seiner Heimat und entwickelt sich prächtig. Oksana: „Er ist ein kluger Junge mit einem ganz wunderbaren Charakter. Bei allem, was er durchmachen musste, hat er seinen Mut und seine Fröhlichkeit nicht verloren.“

Um vollständig in ein normales Leben zurückkehren zu können, soll nun noch das Trachostoma entfernt werden. Da dieser Eingriff in der Ukraine nicht durchgeführt werden kann, wandten sich die Eltern an den israelischen Spezialisten Dr. deRow.

Nach erfolgreicher OP könnte Maksym endlich wieder selbstständig atmen. Durch alle Behandlungen zuvor, waren sämtliche Ersparnisse der Eltern aufgebraucht. Deshalb half „Ein Herz für Kinder“ und finanzierte die hoffentlich letzte OP, die Maksym benötigt, um ein normales Leben führen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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