Krebs-Horror nach Sommerurlaub

Im Sommerurlaub 2011 verbrachte Maksym (10) noch glückliche und unbeschwerte Stunden. Nichts deutete darauf hin, dass sich sein Leben danach dramatisch ändern würde, er nicht wie gewohnt zur Schule gehen kann, sondern eine wahre Odyssee von einem Krankenhaus zum nächsten bevorstand.

Der Junge aus der Ukraine leidet an Krebs, doch bis diese Diagnose sicher gestellt werden konnte, verging wertvolle Zeit im Kampf gegen die lebensgefährliche Erkrankung.

Rückblick: Nach den Ferien klagte Maksym plötzlich über starke Schmerzen im rechten Arm. Die Eltern wandten sich gleich an Ärzte, die aber keine Ursache der Beschwerden feststellen konnten. Aus Sorge suchten die Eltern Ärzte in einer anderen Stadt (Ochmatdet) auf, wo nach Untersuchungen die Diagnose Lymphadenitis im rechten Unterbauch gestellt und eine Behandlung eingeleitet wurde. Die Diagnose war leider falsch und die Behandlung brachte dementsprechend keinen Erfolg.

Da es Maksym immer schlechter ging, konsultierten die Eltern auch Ärzte in Kiew und in Uman. Auch hier konnte niemand dem schwer kranken Jungen helfen. Oksana (29): „Wieder wurden falsche Diagnosen gestellt und falsche Behandlungen gemacht. Dabei verschlechterte sich der Gesundheitszustand von meinem Sohn jeden Tag. Er bekam Beinschmerzen. Die Schmerzen waren so stark, dass er sie ohne Medikamente nicht mehr aushalten konnte.“ Die Schmerzen breiteten sich auch auf den Rücken aus, sodass er sich kaum noch bewegen konnte.

Erst Monate später wurde in Cherkassk endlich die richtige Diagnose gestellt, die gleichsam ein Riesen-Schock für die ganze Familie war. Maksym leidet an einem Neurblastom mit Knochenschädigung und Knochenmarkmetastasen im Stadium 4.

Jetzt endlich konnte die richtige Behandlung im Nationalen Krebszentrum beginnen, aber schon soviel wertvolle Zeit wurde verloren. Deshalb entschlossen sich die Eltern auch, ihren geliebten Sohn in Deutschland weiter behandeln zu lassen, da es in der Ukraine noch immer nicht möglich ist eine erfolgversprechende Krebstherapie nach modernstem Standard durchzuführen.

Am Universitätsklinikum Köln soll eine Antiköper-Therapie und eine Stammzellentransplantation durchgeführt werden, durch die die Ärzte hoffen, den Krebs vernichten zu können. Allerdings ist die gesamte Behandlung auch sehr teuer und die Eltern können die Kosten nicht ohne fremde Unterstützung bezahlen. Den größten Teil konnten sie schon bereit stellen und auch „Ein Herz für Kinder“ beteiligte sich an den Behandlungskosten, sodass nun die Hoffnungen sehr groß sind, dass Maksym nach seiner Odyssee endlich mit der richtigen Hilfe wieder gesund werden und den Krebs besiegen kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg | BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH