Jetzt hat Makuo (3) wieder ein gesundes Herz

Die braunen Kulleraugen blicken keck in die Kamera. Wenige Tage vorher stand noch Angst in diesen Augen. Doch jetzt ist der kleine Makuo (3) ein glückliches Kind.

Dank der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder”, Fußballstar Gerald Asamoah (33), der „AWD Kinderhilfe” sowie Ärzten des Herz- und Diabetes-Zentrums NRW in Bad Oeynhausen wurde das todkranke Waisenkind aus Nigeria gerettet. „Ohne Operation wäre er bald gestorben”, sagt Herzchirurg Dr. Eugen Sandica (47), der dem Jungen in einer 3,5-stündigen Operation das Leben rettete.

Makuo musste schon sehr viel Leid ertragen. Er ist mit einem schweren angeboren Herzfehler auf die Welt gekommen.

„Fallot-Tretralogie” nennen Mediziner die Fehlbildung, die bei Makuo dafür sorgte, dass sein Herz zu wenig Blut in die Lunge presste und der Sauerstoffwert im Blut viel zu niedrig (nur 60 Prozent) war. Folge: Atemnot, Erschöpfung, die Haut lief tiefblau an. Sehr viele Kinder mit seinem Krankheitsbild erreichen ohne Operation nicht einmal das Schulalter.

„Als er hier ankam, hockte Makuo vor Atemnot oft auf dem Boden”, sagt Cehfarzt Deniz Kececioglu.

Makuo wurde als Baby in einem Waisenhaus abgegeben. Trotz seiner beiden Schicksale hat er großes Glück. Eine liebevolle Familie adoptierte ihn und setzte alles daran, sein Leben zu retten.

20 000 Euro kostete die Behandlung. Das Herz-Zentrum verzichtete auf das ärztliche Honorar. Auch Fußballstar Gerald Asamoah (33, Greuther Fürth) gab 5000 Euro und besuchte den Jungen in der Klinik. „Ich leide selbst unter einem Herzfehler und habe beschlosssen zu helfen”, sag der Ex-Nationalspieler.

„Ein Herz für Kinder“

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