„Ein Herz für Kinder“ hilft der kleinen, tapferen Mariam

19 Stunden lag sie unter Trümmern. Als die Helfer sie ausgegraben hatten, war von ihrem Leben nicht mehr viel übrig. Eltern tot, ihr Zuhause verwüstet. Mariam (4) ist eines der Erdbeben-Kinder von Pakistan. „Ein Herz für Kinder“ will ihr helfen, den nächsten Winter zu überstehen, und unzähligen anderen auch.

8. Oktober 2005: Pakistan wackelt – ein Erdbeben der Stärke 7,6. Etwa 86 000 Menschen sterben, 3,3 Millionen sind plötzlich obdachlos. Dazu gehört Mariam, das Mädchen mit dem Schmerz im Blick. Sie lag eingeklemmt und sah doch, wie Mutter und Vater neben ihr starben. Das Erdbeben hatte ihr Elternhaus, sowieso bescheiden, einstürzen lassen.

Bruder Arslem (15) grub sie mit bloßen Händen frei. Drei Tage und drei Nächte trug er seine Schwester, schwer verletzt, zu einem deutschen Lazarett. Stunde um Stunde wacht er an ihrem Bett im Krankenhaus. Manchmal lächelte Mariam. So, als würde alles irgendwann wieder gut.

Die Notoperation hat sie zwar gerettet, aber nur vorerst. Hilfsorganisationen warnen: 100 000 könnten im eisigen Bergwinter erfrieren, wenn nicht schnell Hilfe kommt. Allein schafft es dort keiner, sie brauchen uns.

„Ein Herz für Kinder“ sammelt deshalb für Mariam, ihren tapferen Bruder und all die anderen Kinder, die überlebt haben. Sie sollen warme, sichere Heime, eine neue Schule bekommen. Mariam wird ihre Eltern zwar nicht zurückbekommen können, aber wenigstens ein warmes Bett und vielleicht ihr Lächeln.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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