Chemo gegen den Krebs

Das vollkommene Glück von Olga (36) und Alexander (37) mit ihrer kleinen Tochter Mariya (10 Monate) währte nur kurz, bevor eine schreckliche Diagnose alles überschattete.

Im Alter von drei Monaten diagnostizierten die Ärzte bei dem kleinen Mädchen aus Russland ein Retinoblastom in ihrem linken Auge. Doch bei dem Versuch, den Tumor zu entfernen, platze dieser und das linke Auge musste komplett entfernt werden

Bei der Nachuntersuchung stellten die Ärzte fest, dass nun auch das rechte Auge von Mariya vom Krebs befallen war. Dieser Tumor wuchs noch schneller und schlimmer, als der Tumor zuvor im linken Auge. Damit ihr kleiner Schatz wenigstens ihr rechtes Auge behalten konnte, fragten Olga und Alexander in der zentralen Augenklinik Russland nach Behandlungsmöglichkeiten.

Leider ließ die Antwort lange auf sich warten und die Eltern sahen keine andere Möglichkeit, als nach Israel zu fliegen, um ihre Tochter dort behandeln zu lassen. Im Sheba Medical Center wurde sofort eine Operation durchgeführt, um das Krebsgeschwür zu entfernen. Leider gelang den behandelnden Ärzten nicht die vollständige Entfernung.

Nun soll mit einer hoch dosierten Chemotherapie, aufgeteilt in sechs Blöcke, versucht werden, den Krebs zu besiegen und das rechte Auge zu erhalten. Für die letzten zwei Chemo-Blöcke ist den Eltern aber das Geld ausgegangen. Deswegen wandten sie sich an die BILD-Hilfsorganisation. „Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, Mariya bei ihrem Kampf, ihr Augenlicht zu behalten, zu unterstützen und übernimmt die Kosten der letzten beiden Blöcke Chemotherapie.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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