Mark brauchte ein künstliches Gehör

Unter einer riesigen Blätter-Mütze schaut der kleine Mark neugierig hervor. Ein süßer, kleiner aufgeweckter Fratz, der gerade seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. Doch das Lied, das ihm seine Mutter Ianina gesungen hat, konnte er nicht hören. Ebenso hat er noch nie das Rauschen der Blätter im Wind gehört, denn der Junge aus Donezk kam taub zur Welt.

Die HNO-Ärzte in der fünftgrößten ukrainischen Stadt können für Mark nichts tun. Denn herkömmliche Hörgeräte helfen dem Jungen nicht. Einzig ein Chochlea-Implantant konnte Mark aus der Welt der Stille holen.

Die Ukraine finanziert jährlich 15 Cochlea-OP’s, doch derzeit stehen schon 600 Kinder auf der Warteliste. Die Erfolgsaussichten sind zudem nicht sehr hoch wegen der mangelnden Erfahrung der Ärzte und veralteter Technik.

Dennoch wollten die Eltern ihrem Jungen eine normale Entwicklung ermöglichen. Weil sie selbst eine OP im Ausland nicht finanzieren können, wandten sie sich an „Ein Herz für Kinder“.

Die BILD-Hilfsorganisation unterstützte die Familie, denn die Zeit drängte. Bis zu einem Alter von 18 Monaten ist die OP besonders erfolgsversprechend, da in dieser Zeit die Sprachentwicklung gerade erst beginnt.

Mark bekam so die Möglichkeit hören und damit ganz normal aufwachsen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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