Not-OP am Herzen rettet sein Leben

Zwischen diesen Bildern liegen nur wenige Wochen. Sie zeigen Mark (2 Monate), dem durch eine Herz-Operation in Kiel das Leben in letzter Sekunde gerettet wurde.

Schon während der Schwangerschaft stellten die Ärzte in der Ukraine bei Elena fest, das ihr ungeborenes Kind einen schweren Herzfehler hat. Da die Ausstattung der Kliniken in der Ukraine sehr mangelhaft ist, hatte Elena Sorge ihr Kind in der Heimat behandeln zu lassen – aus Angst, dass das Baby nicht optimal versorgt werden kann. Deshalb hat sie sich dafür entschieden, ihr Kind in einer deutschen Klinik zu entbinden, damit nach der Geburt gleich alle notwendigen Schritte eingeleitet werden können.

Sie stellte sich am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel vor. Nach eingehenden Untersuchungen beruhigten die deutschen Ärzte die werdende Mutter und teilten ihr mit, dass sie in der Ukraine entbinden, das Baby dann ein bis zwei Monate nach der Geburt operiert werden kann.

Doch es kam anders: Die Ärzte hatten sich bei der Schwere des Herzfehlers verschätzt, denn er war schlimmer als bisher angenommen. Mark musste sofort nach der Geburt per Ambulanzflug nach Kiel gebracht werden, wo er wenig später operiert wurde. Da die Eltern nicht allein für die Kosten der OP aufkommen konnten, übernahm „Ein Herz für Kinder“ ebenfalls einen Teil der Behandlungskosten.

Mark hat sich von der OP bestens erholt und die Ärzte sind zuversichtlich, dass er ohne Probleme aufwachsen kann.

Die Mutter: „Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe und Unterstützung. Mark geht es im großen und ganzen richtig gut, er lacht viel und wiegt inzwischen schon fünf Kilo. Alle sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung.“

„Ein Herz für Kinder“

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