Mark leidet an einer Kehlkopfverengung

Für Anastassiya und Dimitri aus Kasachstan erfüllte sich am 13.11.2007 ihr sehnlichster Wunsch. Ihr kleiner Sohn Mark wurde geboren, endlich waren sie eine richtige kleine, glückliche Familie.

Doch schon nach 11 Monaten veränderte sich alles. Mark bekam plötzlich eine Entzündung der Mundschleimhäute mit hohem Fieber. Er hatte so starke Schmerzen, dass er drei Tage nichts essen konnte.

Wenige Tage später bekam er am frühen Morgen plötzlich akute Atemnot, lief blau an. Lebensgefahr!

Im Krankenhaus musste er wieder belebt werden. Die Ärzte fanden mehrere Polypen im Kehlkopf und eine Verengung. Auch an den Stimmbändern zeigten sich Anomalien, sodass Mark nicht mehr richtig sprechen konnte, sondern nur noch krächzte.

Um Mark das Atmen zu erleichtern, musste an seinem Hals eine künstliche Öffnung gelegt werden. Die Verengung des Kehlkopfes konnten die Ärzte allerdings nicht beheben. Für eine solche schwierige Operation fehlten den Medizinern in dem zentralasiatischen Land die Erfahrung und die Möglichkeiten.

Seitdem lebt der kasachische Junge mit einem Tracheostoma, das alle paar Stunden gesäubert werden muss. Anastassiya muss rund um die Uhr auf ihren kleinen Liebling aufpassen, damit er sich nicht aus Versehen die Kanüle aus dem Hals zieht. Das würde seinen Tod bedeuten.

Umso wichtiger und dringender ist deshalb eine Operation zur Behebung der Verengung des Kehlkopfes mit anschließender Rückverlagerung des Tracheostomas. Da in Kasachstan der Eingriff nicht möglich ist, hat sich die Familie an das Tel Aviv Medical Center gewandt und um Hilfe gebeten.

Die Behandlung in Israel kostet allerdings rund 21 000 Euro, die die Familie nicht aufbringen kann. Deshalb hilft „Ein Herz für Kinder“, um Mark zu ermöglichen, dass er wieder richtig atmen und auch sprechen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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