Markiyan hat den schwersten Kampf seines Lebens gewonnen

Markiyan (6) stemmt stolz seine Arme in die Hüfte. Er trägt das grüne Trikot seines Fußballvereins von Iwano-Frankiwsk, lächelt siegesgewiss. Ein Bild, aufgenommen am Anfang diesen Jahres. Doch das Lächeln aus dem Gesicht des kleinen Jungen aus der Ukraine war zwischenzeitlich verschwunden, denn der Krebs drohte sein Leben zu zerstören.

Im April brachten Marta (30) und Volodymyr (34) ihren Jungen ins Krankenhaus. Er klagte über Bauchschmerzen und Übelkeit, musste sich mehrmals übergeben.

Dachten die Eltern zunächst an einen harmlosen Magen-Darm-Infekt, stellte sich nach wenigen Untersuchungen heraus, das die Ursache für Markiyans schlechtes Befinden viel schlimmer war als angenommen.

Er litt an einem Burkitt-Lymphosarkom – einem schnell wachsenden Tumor, der die Lymphknoten befällt. In der Ukraine versuchten die Ärzte zunächst einen Tumor, der sich im Bauchraum gebildet hatte, zu entfernen. Damit jedoch konnte der Krebs noch nicht endgültig vernichtet werden.

Eine Strahlentherapie, mit der bei dieser Krebserkrankung überaus große Heilungserfolge bestanden, war dringend erforderlich. Doch leider konnte diese in der Ukraine nicht durchgeführt werden. Das Helios-Klinikum Berlin-Buch erklärte sich bereit, Markiyan zu behandeln, allerdings waren damit auch hohe Kosten verbunden, die die junge Familie niemals allein aufbringen hätte können.

„Ein Herz für Kinder“ hatte bereits Unterstützung zugesagt, doch es fehlten noch rund 80 000 Euro. Auch Sie halfen und ließen nicht zu, dass ein Kind sterben musste, weil nicht genug Geld für die lebensrettende Behandlung vorhanden war.

Markiyan kann jetzt wieder mit seinen Freunden Fußball spielen und lachen, wenn sein Verein gewonnen hat. Diesmal ist es ein anderes Lachen, das sagt: Ich habe den schwersten Kampf meines Lebens gewonnen.

„Ein Herz für Kinder“

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